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Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra Kapitel 27

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Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
25.12.2019, 08:30 Uhr
Ersteller#1
Das Schwert Excalibur 

"Was meinst du, Jane, sollen wir im nächsten Sonnensystem mal schauen, ob wir einen Planeten finden, um mal paar Tage freizumachen? ”. "Ja können wir machen, die Besatzung hat mal wieder paar freie Tage verdient”. Nach 2 Stunden verließ die Hydra den Hyperraum und flog in einem System ein. Die Ortung lief. "Der zweite Planet scheint recht erdähnlich zu sein”, sagte Josie. "Den wollen wir uns denn mal bisschen genauer anschauen”, meinte Jane. Nach kurzer Zeit schwang die Hydra in die Umlaufbahn des zweiten Planeten ein. Die Hydra umrundete den Planeten einige Male und scannte die Oberfläche. Danach wurden die Daten ausgewertet. "Scheint ja eine friedliche Welt zu sein, keine Zivilisation, nur Pflanzen und Tiere”, sagte Jane. "Dann lasst uns da landen und einige Tage entspannen”, meinte Alita. Die Besatzung schaute Jane an und warteten auf ihre Entscheidung. "Eigentlich haben wir immer irgendwie Stress, wenn wir irgendwo landen, aber hier scheint es wirklich friedlich zu sein, also landen wir am besten in der Nähe von einem Strand”.

Wenig später landete die Hydra. Jane ließ die sechs Kampfroboter ausschleusen. Sie sollten die nähere Umgebung sichern. Jane sagte: "Jetzt könnt ihr von Bord gehen, aber haltet euch in der Nähe der Hydra auf. Ich übernehme die erste Wache auf der Hydra." Es war klar, dass Alita, Lunaria und Skara ohne ihre Waffen nicht die Hydra verließen. Man konnte ja nie wissen, ob man sie brauchen würde. Annabella fragte Nora: "Hast du Lust, da hinten mitzukommen? Du weißt ja, Jane hat es nicht gerne, wenn man alleine auf einem fremden Planeten wandert. Da gibt es Pflanzen, die seltsam aussehen. Ich würde sie mir mal aus der Nähe anschauen." Sie deutete mit ihrem Arm in eine Richtung. Annabella war nicht nur Ärztin, sondern auch Biologin. "Sicherlich, ich habe jetzt auch nichts anderes vor", erwiderte Nora. Nach kurzer Zeit erreichten sie die Pflanzengruppe, die zwischen einigen Felsblöcken wuchs. Die Pflanzen sahen wunderschön aus. Plötzlich sagte Nora: "Komm mal her und schau dir an, was ich gefunden habe, Annabella." Annabella ging zu Nora und schaute. In einem Felsen steckte ein Schwert. Es war noch ein Stück der Klinge zu sehen und der Griff, der wunderschön aussah. "Ich werde mal unsere Schwert-Expertin rufen", sagte Annabella lachend und nahm Funkverbindung mit Alita auf. Sie erzählte ihr, was sie entdeckt hatten. Neben Alita stand Lunaria. Sie hatte den Funkspruch mitgehört und sagte: "Die beiden können wohl die frische Luft nicht ab. Ein Schwert in einem Felsen auf einem unbewohnten Planeten ist doch lächerlich." "Lass uns mal zu den beiden gehen und mal schauen", sagte Alita.

Als Alita und Lunaria bei Annabella und Nora angekommen waren, staunten sie nicht schlecht, es steckte wirklich ein Schwert in einem Felsen. "Ist doch seltsam, ein Schwert in einen Felsen auf einem unbewohnten Planeten", meinte jetzt auch Alita. Sie fasste den Griff an und zog, aber das Schwert bewegte sich kein Stück. "Lass mich mal ran", sagte Lunaria. Sie als Androidin war um Vielfaches stärker als Alita. Aber bei ihr bewegte das Schwert auch kein Stück. "Es ist, als ob das Schwert mit dem Felsen verwachsen ist", meinte Lunaria. "Dann lassen wir das Schwert halt stecken", sagte Alita lachend.       

Die Mädels verbrachten den Rest des Tages mit ihren eigenen Aktivitäten. Am Abend versammelte sich die Besatzung in der Kommandozentrale und Alita berichtete: "Wir haben ein Schwert entdeckt, das in einem Felsen steckt. Niemand kann es herausziehen, nicht einmal Lunaria." Bob wurde neugierig und sagte: "Ein Schwert in einem Felsen? Das kommt mir bekannt vor. Ich habe etwas darüber in meiner Datenbank." Bob brauchte nur einen Augenblick, um die Informationen abzurufen. Er fuhr fort: "Es gibt eine alte Legende über ein Schwert, das in einem Felsen steckte. Der Name des Schwertes war Excalibur." "Was für eine Legende, Bob?", fragte Jane. Und Bob begann zu erzählen: "Im Mittelalter in England, als es noch Ritter und Könige gab, erzählte die Legende Folgendes: Ein Schwert steckte in einem Stein. Es hieß, nur der wahre künftige König von England könne es herausziehen. Viele Adlige versuchten sich daran, aber scheiterten. Bis eines Tages König Artus es versuchte und es ihm sofort gelang. Damit war er der rechtmäßige König von England. Das Schwert war ein Geschenk von der Herrin vom See. Excalibur war das magische Schwert von König Artus, dem legendären Herrscher von Britannien. Excalibur sollte Artus im Kampf gegen die dunklen Mächte von England helfen. Der Legende nachgab Excalibur seinem Besitzer übermenschliche Kräfte und machte den Besitzer unverwundbar. Nachdem Artus tot war, brachte man ihn nach Avalon. Sir Bedivere warf Excalibur zurück in den See, wo es die Herrin im See wieder annahm. Dort soll es der Sage nach noch immer ruhen. Nach der Legende kann es nur einer herausziehen, mit königlichem Blut. "Und du meinst jetzt, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Schwert und dem Schwert aus der Legende besteht?", fragte Nora skeptisch. "Nein, nicht wirklich, wollte euch nur die Geschichte über das Schwert Excalibur erzählen. Weil beide Schwerter in einem Felsen stecken", lachte Bob. Nora lachte und sagte: "Wir haben hier ja einen mit königlichem Blut, unsere Skara ist ja eine Prinzessin, soll sie mal versuchen, das Schwert aus dem Felsen zu ziehen." "Aber erst morgen, heute nicht mehr", lachte Jane. "Ihr wollt doch bloß sehen, wie ich wie eine Irre an dem Schwert rumziehe und mich lächerlich mache. Wenn Lunaria das nicht schafft, dann ich erst recht nicht", sagte Skara. 

Trotzdem machten alle den anderen Tag auf den Weg zum Schwert. Als sie angekommen waren, sagte Lunaria lachend zu Skara "Denn versuche mal dein Glück“. Skaras Hand griff nach dem Schwert. Plötzlich umhüllte ein leicht bläuliches Flimmern Skara und das Schwert, was noch aus den Felsen ragte. Skara zog sofort ihre Hand zurück.

Das Flimmern verschwand sofort wieder. "Was war das denn“, wollte Jane wissen. "Sah aus wie ein Energiefeld“, meinte Nora. "Hast du irgendwas gespürt?“ ,fragte Jane. "Nein, gar nichts, ich werde es noch mal probieren“. Sie faste das Schwert wieder an, sofort tauchte das Flimmern wieder auf. Sie zog an das Schwert und konnte ohne Probleme aus den Felsen ziehen. Jetzt war sie und das ganze Schwert von dem blauen Flimmern umhüllt. "Lege sofort das Schwert auf den Boden“, befahl Jane. Nachdem das Schwert auf den Boden lagt, sagte Alita "Ich, werde es mal in die Hand nehmen, mal schauen, ob denn auch das blaue Flimmern da ist“. Alita hob das Schwert auf, aber von dem blauen Flimmern war nichts zu sehen. Sie vollführte paar Übungen mit dem Schwert und sagte "Wow, das ist ein Hammer Schwert, es ist federleicht, lieg super in der Hand, Lunaria willst dir das Schwert auch mal angucken?“. Sie bejahte. Alita warf ihr das Schwert hinüber. Sie betrachte das Schwert eingehend und sagte "Das Schwert ist wirklich tadellos verarbeitet, die Klinge ist Rasiermesser scharf.  So ein vollkommenes Schwert habe ich noch nie in der Hand gehabt. Ich gebe Alita recht, es liegt wirklich super in der Hand und jetzt will ich sehen, ob es wirklich ein Wunderschwert ist“. Bevor es einer verhindern konnte, trat Lunaria auf den Felsen zu, holte mit dem Schwert aus und schlug mit aller Kraft, die sie hatte gegen den Felsen. Ein großes Stück vom Felsen platzte ab. Jane sagte scharf "Lunaria, keiner hatte gesagt, dass du das Schwert zerstören sollst“. So eine Kraft konnte nur Lunaria aufbringen, dass ein Stück Felsen abplatzte. Lunaria begutachtete das Schwert wieder ganz genau und sagte "Wow an der Klinge ist nicht das Geringste zu sehen, nicht mal der kleinste Kratzer. Jedes andere Schwert, auch wenn es aus dem härtesten Material geschmiedet worden wäre, z. B. Titan würden bei dem Schlag Kerben in der Klinge geben und Kratzer oder die Klinge wäre gebrochen“. Alita sagte schnell "Ich bin gerne bereit, das Schwert zu übernehmen“. "Warum, gerade du mir würde das Schwert viel besser stehen“, meinte Lunaria. "Schluss jetzt ihr beide, erst mal wird das Schwert genaustens untersucht und ob es einer bekommt, entscheide ich, denn. Iris, übernimmst du die Untersuchung, du als Ingenieurin wirst an ehesten hinter das Geheimnis von diesem Schwert kommen. Ich möchte heute Abend einen Bericht“.

Am Abend trafen sich alle am Kartentisch, um die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu besprechen. Iris, Annabella und Skara kamen als letzte an und nahmen ihre Plätze ein. "Iris, was hast du herausgefunden?", fragte Jane neugierig. "Ich habe das Schwert verschiedenen Tests unterzogen. Das Material, aus dem das Schwert besteht, ist härter als alles, was wir kennen. Ich habe das Schwert genau vermessen, es ist perfekt proportioniert. Ich habe den Griff gescannt, aber der Scanner konnte ihn nicht vollständig durchdringen. Im Griff befindet sich eine Mikro-Technologie, die auf Skaras DNA reagiert. Als Skara das Schwert berührte, wurde sie und das Schwert von einem leichten blauen Schimmer umgeben. Es ist ein Energiefeld, das sehr stark ist. Es kann nur von sieben Impulsgewehren durchbrochen werden, normale Waffen haben keine Chance. Das Energiefeld neutralisiert auch jede Aufprallkraft. Wenn das Energiefeld aktiv ist, vibriert die Klinge mit fünf Millionen Schwingungen pro Sekunde. Das bedeutet, dass die Klinge jedes Material schneiden kann. Sie könnte einen Stahlblock mit einem Schlag halbieren, als wäre er aus Gelee. Skara kann jetzt mit ihren Gedanken kontrollieren, ob das Energiefeld an oder aus sein soll. Wir haben ihr einige Übungen machen lassen. Annabella, du bist dran."

"Ja, ich habe während Skaras Übungen ihre Körperfunktionen kontrolliert. Sobald das Energiefeld an ist, werden ihre Nervenbahnen gereizt, das bedeutet, dass ihre Bewegungsgeschwindigkeit um 20 % schneller ist und sie ist schon schnell. Ihre Muskeln werden auch gereizt, ihre Kraft steigt um 40 %.“ , erklärte Annabella. "Um es auf einen Nenner zu bringen. Das Schwert in Verbindung mit Skara, ist es eine gefährliche tödliche Waffe“, sagte Iris noch und beendete ihren Bericht.

"Was meinst du Bob, ist das wirklich das Schwert Excalibur?", fragte Jane. "Nach meinen Berechnungen, muss ich es mit 82 % Wahrscheinlichkeit bejahen. Punkt 1. König Artus war damals bärenstark wie Skara jetzt auch durch das Schwert. Punkt 2. König Artus war unverwundbar. Dank des Energiefeldes für damalige Waffen undurchdringbar. Das sind zwei Punkte, die dafür sprechen.", erklärte Bob. "Und wie soll das Schwert nach Andromeda gekommen sein? Hast du dafür auch eine Erklärung, Bob?", wollte Jane wissen. "Ich habe eine Theorie, die ich aber auf nichts stützen kann. Ich vermute, damals die Herrin vom See ist eine Außerirdische. Sie hat damals König Artus die Waffe zukommen lassen, damit er England von den bösen Mächten befreien konnte. Warum sie es tat, keine Ahnung.", sagte Bob. "Angenommen, es war so, aber die Legende ist schon so ca. 1500 Jahre alt.", meinte Jane. "Ich denke, wir sind uns einig, dass das Schwert eine sehr hohe Technologie besitzt, die unsere Technologie weit übertrifft. Ich vermute, dass der oder die Außerirdische einen sehr hohen Stand der Technologie haben, um Raum und Zeit zu überwinden, kein Problem darstellt. Es sollte auch für sie kein Problem sein, an Skaras DNA heranzukommen. Und wenn sie die Zeit beherrschen, wissen sie auch, wann und wo wir landen. Somit konnten sie Skara das Schwert zukommen lassen. Die eigentliche Frage ist, warum gerade sie Skara so eine mächtige Waffe zukommen ließen. Darauf gibt es nur eine Antwort: Mit 98 % Wahrscheinlichkeit wird Skara ein Kampf bevorstehen, zu dem sie so eine mächtige Waffe braucht. Es wird sicherlich kein 08/15 Kampf sein, sondern ein Kampf von großer Bedeutung. Aber über den Kampf kann ich null Informationen geben.", sagte Bob.

Alle waren in ihre Gedanken versunken. Jane sagte "Alita und Lunaria, könnt ihr beide mal mit in meinem Büro kommen?“. Als die drei in Jane Büro waren, fragte Jane "Ihr, wisst, dass ich viel von eurer Meinung halte. Können wir Skara so eine mächtige Waffe überlassen? Sie ist erst 16 Jahre alt“. "Sie ist immer mal wieder eine kleine Zicke, aber wenn es darauf ankommt, kann man auf Skara zu 100 % verlassen“. "Ich, schließe mich Alitas Meinung an“ ,sagte Lunaria.

Als die drei wieder am Kartentisch saßen, sagte Jane. "Skara, du darfst das Schwert behalten, aber nur unter einer Bedingung: Du musst mir versprechen, dass du damit nichts Unvernünftiges anstellst. Sonst nehme ich es dir wieder ab, verstanden?" "Ja, ja, Jane", antwortete Skara gelangweilt. Jane plauderte weiter mit den anderen Mädchen. Skara murmelte leise vor sich hin: "Wenn du etwas Unvernünftiges mit dem Schwert machst, nehme ich es dir wieder ab." Sie glaubte, dass niemand sie gehört hatte, aber sie hatte nicht bedacht, dass Lunaria ein sehr gutes Gehör hatte. Lunaria brach in Gelächter aus und sah Skara an. Jane merkte, dass Skara wieder etwas vor sich hin gemurmelt hatte und fragte: "Was ist los, Skara?" "Nichts, nichts, Jane", log Skara. Kurz darauf fügte sie hinzu: "Ob das Schwert nun das legendäre Schwert ist oder nicht, es wird Excalibur heißen. Ich finde, das ist ein schöner Name für ein Schwert."


Fortsetzung folgt



 
J
John Baker Sander
Dabei seit Feb. 2019
26.12.2019, 01:32 Uhr
#2
***** 5 Sterne haste dafür verdient. Auch das du sie nicht einfach plump aus dem Maul fliegen lässt gefällt mir sehr gut. Das sie erstmal rätseln, wie man wohl mit dem geringsten Schaden entkommt, ist sehr schön ausgedacht. Vielleicht hätte ich noch mit einem Nebensatz erwähnt, wo die nicht erwähnten Figuren sind. Büroarbeit - Außeneinsatz etc.

Absolut - zumindest bis hierhin - wieder ein äußerst gelungenes Abenteuer der Hydra-Crew, das noch nicht überstanden ist.

Ich bin gespannt, wie sie entkommen werden? - Ob es nur einen dieser Gigantischen Monster gibt oder gar viele? 

Bereits jetzt freue ich mich ungemein auf die Fortsetzung!

Echt Wahnsinn wie viel du in den letzten Tagen geschrieben hast!  - Supi!

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