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Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra Kapitel 35

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Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
21.02.2020, 20:48 Uhr
Ersteller#1
Die Labor-Ratten 

Vor 4 Wochen hatte Nora, unsere theoretische Physikerin, eine Theorie entwickelt, die nachweisen sollte, dass es einen Zwischenraum zwischen der vierten und fünften Dimension gibt. Und sie hatte bereits eine Idee, wie sie das beweisen konnte. Sie hatte sich seit 4 Tagen damit beschäftigt, für Lunaria zwei Kontaktlinsen herzustellen. Es war ein aufwendiges Verfahren, die Kontaktlinsen mithilfe von Lasertechnik so anzufertigen, dass sie zu Noras Berechnungen passten. Im Laufe des Tages wurden die beiden Kontaktlinsen fertig. "So, jetzt probiere sie mal aus", forderte Nora Lunaria auf. Lunaria setzte die Kontaktlinsen ein: "Und kannst du etwas erkennen, Lunaria?" "Nein, nichts Ungewöhnliches." Nora war enttäuscht. Sie war sich sicher, dass ihre Berechnungen richtig waren. "Behalte sie noch bis heute Abend drin, vielleicht siehst du ja noch etwas", sagte Nora. Am Abend trafen sich die beiden wieder im wissenschaftlichen Labor. "Und hast du irgendetwas gesehen?" "Nein, nichts", erwiderte Lunaria. "Dann muss ich wohl etwas falsch gemacht haben. Nimm sie erstmal wieder heraus." Nachdem Lunaria die Kontaktlinsen herausgenommen hatte, wurden sie in eine Schatulle gepackt. Die Schatulle wurde in einen Schrank gelegt. "Ich glaube, ich muss meine Berechnungen noch einmal überprüfen. Aber im Moment habe ich andere Dinge zu erledigen. Ich danke dir für deine Hilfe, Lunaria." Die beiden verließen das wissenschaftliche Labor und gingen ihrer Wege.


Heute
Josie kam zur Frühstückszeit am Tisch in der Messe an. Alle waren bereits versammelt, und sie war die Letzte. "Du siehst heute aber nicht gut aus, Josie." "Ich weiß auch nicht. Ich bin schon seit 3 Stunden wach, aber irgendwie habe ich rasende Kopfschmerzen. Keine Ahnung, warum." "Dann soll Annabella dich nach dem Frühstück mal anschauen. Vielleicht findet unsere Ärztin den Grund. Wenn es nicht besser wird, hast du heute Dienstfrei." Nach dem Frühstück begaben sich Josie und Annabelle zur Krankenstation. Die anderen gingen an ihre Arbeit. Annabella untersuchte Josie gründlich mit verschiedenen medizinischen Verfahren. Doch sie konnte keine Anhaltspunkte finden, die die Kopfschmerzen bei Josie erklären würden. Annabella spritzte Josie ein Medikament und sagte: "Das sollte gegen deine Kopfschmerzen helfen. In 5 Stunden möchte ich dich wiedersehen, und heute hast du dienstfrei." Josie wollte gerade die Krankenstation verlassen, als Iris hereinkam und sagte: "Seit ein paar Minuten habe ich auch rasende Kopfschmerzen." Annabella untersuchte auch Iris gründlich und fand keinen Grund für ihre Kopfschmerzen. Annabella kontaktierte Jane über die Com und sagte: "Ich rufe den gelben medizinischen Alarm aus. Iris kam auch zu mir und klagte über Kopfschmerzen. Ich konnte bei beiden keinen Grund finden. Irgendwas stimmt hier nicht." Durch den gelben medizinischen Alarm hatte Annabella nun das Kommando über die Hydra, wenn es um medizinische Vorkehrungen ging. Sie forderte Bob auf, eine genaue Analyse des Lebenserhaltungssystems durchzuführen, um nach Viren oder Bakterien zu suchen. Doch das Ergebnis war negativ. Bob fand nichts Außergewöhnliches. Anschließend scannte Bob nach außergewöhnlicher Strahlung, sowohl in der Hydra als auch nach kosmischer Strahlung, die für die Kopfschmerzen verantwortlich sein könnte. Doch es gab keine Hinweise darauf.

In der Zwischenzeit hatten sich Nora und Sina ebenfalls bei Annabella wegen starker Kopfschmerzen gemeldet. Annabella entschied, den roten medizinischen Alarm auszurufen. Das Medikament, das sie Josie verabreicht hatte, zeigte keinerlei Wirkung. Eine Stunde später meldete sich auch Alita mit rasenden Kopfschmerzen. Annabella war mit ihrem Latein am Ende. Sie hatte keine Idee, was die Ursache für die Kopfschmerzen sein könnte. Kurze Zeit später klagte auch Skara über Kopfschmerzen. Dann traf es sogar Annabella selbst. Die Situation wurde immer besorgniserregender. Jane, die Kommandantin, war ratlos. Was sollte sie jetzt tun? Und dann traf es auch noch Jane selbst. Sie wusste nicht mehr weiter.

Einige Stunden vergingen, und es schien, dass Lunaria, Bob, Elva und Skorpi von den Kopfschmerzen verschont blieben. Lunaria und Bob waren sicherlich deswegen verschont geblieben, weil ihre Plasma-Gehirne extrem abgeschirmt waren gegen äußere Einflüsse. Elva hingegen war vielleicht aufgrund ihrer geringen Größe und ihres kleinen Gehirns von den Kopfschmerzen verschont geblieben. Und Skorpi hatte keine herkömmliche Gehirnstruktur, sondern eine Positronik. Nun lag es an den Vieren, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Jane wandte sich an Lunaria und sagte: "Ich übertrage dir die Kommandogewalt über die Hydra, ohne Einschränkungen. Aber bitte tue etwas gegen diese Kopfschmerzen. Sonst bringen mich diese Schmerzen noch um, es ist kaum auszuhalten. Es schien, dass Skara am schlimmsten von den Kopfschmerzen betroffen war. Sie wimmerte nur noch vor sich hin. Bob wandte sich an Lunaria und sagte: "Ich habe mir die Scans von Annabella noch einmal angeschaut. Wenn die Kopfschmerzen in der Besatzung nicht bald aufhören, wird einer nach dem anderen an einem Gehirnschlag sterben." Lunaria machte ein besorgtes Gesicht. Sie musste unbedingt eine Lösung finden.      


Ein Tag vorher.
Ihr Name war Dion, und sie gehörte zu den führenden Wissenschaftlern ihres Volkes. Im Gegensatz zu den anderen Völkern des Andromedanebels lebte ihr Volk nicht in der vierten Dimension, sondern im Zwischenraum zwischen der vierten und fünften Dimension. Die Existenz ihres Volkes war den anderen nicht bekannt, da sie im Zwischenraum für die vierte Dimension nicht greifbar waren. Dion studierte das Aggressionsverhalten der Völker aus der vierten Dimension und es gab immer wieder Opfer unter denen, die sie untersuchte. In ihren Augen forderte die Wissenschaft auch Opfer.

Sie war die Kommandantin eines kleinen wissenschaftlichen Raumschiffs mit einer Crew von sechs Personen. Das Raumschiff flog in ein Sonnensystem ein, das sich durch sein besonderes Merkmal auszeichnete: Es hatte zwei Sonnen, die umeinander kreisten - ein Zwillingssystem. Die Ortung ergab zudem, dass das System vier Planeten hatte. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass diese vier Planeten unbewohnt waren.

"Ich denke, wir sollten zum nächsten System fliegen. Hier haben wir wohl kein Glück, um unsere Forschungen fortzuführen", sagte Dion zu ihrem Stellvertreter Matoll. Plötzlich ertönte eine Stimme von der Ortung: "Ich habe ein Raumschiff geortet. Vielleicht können wir dort mit der Besatzung unsere Tests fortsetzen." "Eine gute Idee, wir sollten uns das Raumschiff genauer ansehen", meinte Dion. Ihr Raumschiff nahm Kurs auf das fremde Raumschiff, ohne befürchten zu müssen, dass sie geortet wurden. Das kleine Raumschiff dockte an der Außenhülle des fremden Raumschiffs an.

Dion und Matoll verschafften sich Zutritt zum Raumschiff und inspizierten es gründlich. Dabei stellte es kein Problem dar, selbst wenn ein Besatzungsmitglied auf sie zukam. Sie mussten nicht einmal ausweichen, denn das Besatzungsmitglied ging einfach durch sie hindurch, als wären sie unsichtbare Geister. Dion und Matoll trugen technische Geräte am Arm, mit denen sie die Gespräche der Besatzung verstehen konnten. So konnten sie die Besatzung belauschen. Mit den Geräten konnten sie sich auch für die Besatzung sichtbar machen, was sie jedoch unter keinen Umständen wollten.

Nach fünf Stunden war die Inspektion des Raumschiffs abgeschlossen. Dion sagte zu Matoll: "Wir haben Glück, die Besatzung ist nicht allzu groß. Sie besteht aus sieben Mitgliedern: einem Insekt, einem kleinen krabbelnden Roboter und anscheinend einer primitiven Androidin. Lass uns jetzt zurück zu unserem Raumschiff gehen und die Vorbereitungen treffen. Morgen werden wir mit unserer Versuchsreihe an den sieben Besatzungsmitgliedern beginnen." Dion konnte nicht ahnen, dass sie Lunaria für eine primitive Androidin hielt - das sollte sich als ihr größter Fehler erweisen.


Zwei Tage später:
Die Besatzung litt nun schon fast zwei volle Tage unter den Kopfschmerzen. Annabella versuchte verzweifelt, mit anderen Medikamenten, die sie noch hatte, die Schmerzen bei den Besatzungsmitgliedern zu lindern, aber ohne Erfolg. Die Aggression zwischen den geplagten Besatzungsmitgliedern nahm immer weiter zu. Josie und Sina fingen bereits an, die Kontrolle zu verlieren. Aus Sicherheitsgründen hatte Lunaria die beiden in die Arrestzelle gesperrt. Lunaria und Bob diskutierten immer wieder darüber, was die Kopfschmerzen verursachte, aber ihre Gespräche führten zu keinem Ergebnis.


Die gesamte Besatzung des kleinen Forschungsschiffs befand sich jetzt auf der Hydra und beobachtete die Besatzungsmitglieder. An der Stirn jedes der sieben Mitglieder waren kleine Geräte befestigt, etwa so groß wie Knöpfe. Diese Geräte waren verantwortlich für die Kopfschmerzen. Mit ihren Tablets, die sie in den Händen hielten, konnten sie die Intensität der Geräte steuern und somit die Stärke der Kopfschmerzen beeinflussen.


Dion sagte: "Das Mädchen, das sie Skara nennen, hat das jüngste Gehirn. Ich werde bei ihr den Pegel um 2 Grad erhöhen. Mal sehen, wie lange ihr Gehirn das aushält." Matoll entgegnete besorgt: "Das kannst du nicht machen! Sie wird es nicht lange aushalten, das grenzt schon an Mord." Dion erwiderte kühl: "Du weißt, dass die Wissenschaft manchmal Opfer fordert." Matoll war nicht wirklich mit den Untersuchungsmethoden seiner Chefin einverstanden. Es schien fast schon sadistisch zu sein. Aber was sollte er schon tun? Schließlich war Dion seine Chefin.


Lunaria warf besorgte Blicke zu Skara hinüber. Es schien, als würde sie am stärksten unter den Kopfschmerzen leiden. Lunaria ahnte, dass Skaras Gehirn nicht mehr lange durchhalten würde. Zum ersten Mal fühlte sich Lunaria hilflos. Wie sollte sie der Besatzung helfen? Da fielen ihr die Kontaktlinsen ein, die sie vor vier Wochen zusammen mit Nora hergestellt hatte. Es konnte nicht schaden, sie wieder einzusetzen. Sie begab sich in die wissenschaftliche Abteilung der Hydra, holte die Schatulle mit den Kontaktlinsen aus dem Schrank und setzte sie sich ein. Als sie zurück in die Kommandozentrale kam, traute sie ihren Augen kaum. Drei fremdartige Eindringlinge hielten sich dort auf.


Lunaria tat so, als hätte sie die drei Eindringlinge nicht gesehen, und setzte ihre Arbeit fort. Als Nächstes wollte sie die Krankenstation aufsuchen und nach den sieben Besatzungsmitgliedern sehen. Sie musste auch herausfinden, ob die Eindringlinge etwas mit den Kopfschmerzen der Besatzungsmitglieder zu tun hatten, was sehr wahrscheinlich war. Als sie die Krankenstation betrat, sah sie sofort, dass die sieben Besatzungsmitglieder kleine Geräte in Form von Knöpfen auf ihren Stirnen hatten. Zudem befanden sich auch zwei Eindringlinge in der Krankenstation, die Tablets in der Hand hielten. Lunaria ging zum Krankenbett von Skara und tupfte mit einem feuchten Lappen über ihre Stirn. Das kleine Gerät auf Skaras Stirn konnte sie zwar sehen, aber es existierte nicht in der vierten Dimension. Jane fragte: "Habt ihr, du und Bob, irgendetwas herausgefunden, wie ihr uns helfen könnt?" Lunaria antwortete: "Nein, bisher noch nicht." Es tat ihr leid, dass sie Jane jetzt belügen musste, aber sie musste zunächst herausfinden, wie viele Eindringlinge sich an Bord der Hydra befanden.

Nachdem sie zurück in der Kommandozentrale war, teilte sie Bob mit, dass sie eine Inspektion der Hydra durchführen wollte und sich gründlich umsehen wollte, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung war. Bob war zwar verwundert, sagte jedoch nichts weiter. Lunaria war es wichtig, dass die Eindringlinge mitbekamen, was sie vorhatte. Nach zwei Stunden hatte sie die Inspektion abgeschlossen. Lunaria hatte herausgefunden, dass sich sieben Eindringlinge an Bord der Hydra befanden. Es schien, als ob die Eindringlinge wissenschaftliche Experimente mit der Besatzung durchführten. Allerdings wusste Lunaria nicht, welchen Zweck diese Experimente hatten. Das Einzige, was sie wusste, war, dass sich die Situation bald ändern musste, da Skara sterben würde und danach die anderen nacheinander. Doch was sollte Lunaria tun? Die Eindringlinge befanden sich im Zwischenraum, für Lunaria unerreichbar. Sie existierten nicht in der vierten Dimension. Allerdings hatte sie bereits eine Idee.


Matoll sagte zu Dion: "Diese Androidin ist mir nicht ganz geheuer." Dion erwiderte: "Was soll sie schon machen? Sie ist mit Sicherheit genauso ein Android wie die, die unser Volk hat. Unsere Androiden ähneln uns sehr, aber wir nutzen sie nur für einfache Aufgaben. Ich verstehe allerdings nicht, warum diese Androidin das Kommando über das Raumschiff von der Kommandantin übertragen bekommen hat. Mir würde niemals einfallen, einem Androiden das Kommando über ein Raumschiff zu geben. Unsere Androiden sind dafür zu primitiv. Ich denke, diese Androidin wird das Raumschiff auf Warteposition halten, bis in alle Ewigkeit. Also können wir in aller Ruhe unsere Forschungen fortsetzen."


Lunaria sagte zu Bob: "Ich habe einen neuen Befehl für dich, Bob. Berechne einen Kurs, der zwischen den beiden Sonnen hindurchführt. Start in 5 Minuten, Flugzeit eine halbe Stunde und ohne Schutzschirm." Bob erwiderte: "Nach meinen Berechnungen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Hydra unbeschadet und ohne Schutzschirm zwischen den beiden Sonnen hindurchfliegt, bei 2 %. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % wird die Hydra dabei zerstört. Ich sehe keinen Sinn in diesem Befehl." Lunaria antwortete: "Ich weiß nicht, wie ich den Besatzungsmitgliedern helfen soll. Ich muss sie von ihrem Leiden erlösen." Bob fragte: "Indem du sie umbringst?" Lunaria antwortete: "Ja." Bob wollte wissen: "Und was ist mit Skorpi, Elva, dir und mir?" Lunaria antwortete: "Es ist ein Verlust, den ich in Kauf nehme." Bob erwiderte: "Diesen Befehl werde ich nicht ausführen." Skorpi und Elva protestierten ebenfalls energisch gegen diesen Befehl. Lunaria sagte mit scharfem Ton zu Bob: "Wer hat hier das Kommando über die Hydra? Ich. Führe den Befehl aus, Bob." Die Hydra beschleunigte. In einer halben Stunde würde sie zwischen den beiden Sonnen hindurchfliegen und mit einer 98%igen Wahrscheinlichkeit vernichtet werden.


Dion hatte das Gespräch zwischen Lunaria und Bob mitgehört. Sie sagte zu Matoll: "Es scheint, dass bei der Androidin eine Sicherung durchgebrannt ist. Jetzt will sie mit dem Raumschiff zwischen den beiden Sonnen hindurchfliegen, was die Zerstörung des Raumschiffs bedeutet. Das müssen wir verhindern. Ich will unsere Testobjekte nicht aufgeben. Solche guten Testobjekte finden wir nicht so schnell wieder." Matoll fragte: "Wie willst du verhindern, dass der Kurs weiter fortgesetzt wird?" Dion antwortete: "Ich werde mich sichtbar machen und dann drohen, die sieben Testpersonen zu töten, falls der Kurs nicht geändert wird."


Plötzlich rief Elva: "Lunaria, schau da! Wir haben einen Eindringling an Bord." Lunaria sah den Eindringling ebenfalls, aber sie zeigte einen überraschten Gesichtsausdruck, als würde sie den Eindringling zum ersten Mal sehen, und sagte: "Bob, Eindringlingsalarm!"


Dion sagte: "Den Alarm könnt ihr wieder abblasen. Ich bin für euch nicht greifbar, was ihr von mir seht, ist nur ein Hologramm. Damit kann ich Verbindung mit euch aufnehmen. Wir existieren im Zwischenraum zwischen der vierten und fünften Dimension." Dion konnte nicht wissen, dass Lunaria die Eindringlinge bereits eine Weile beobachtete, dank der Kontaktlinsen, die sie trug. Lunaria fragte: "Bist du verantwortlich für die heftigen Kopfschmerzen unserer sieben Besatzungsmitglieder?" Dion antwortete: "Ja, wir sind Wissenschaftler und führen Experimente mit den sieben Besatzungsmitgliedern durch. Und jetzt änderst du den Kurs, sonst töten wir die sieben Besatzungsmitglieder." Lunaria entgegnete: "Das kannst du dir sparen. In 25 Minuten fliegt das Raumschiff zwischen den beiden Sonnen hindurch, und dabei wird die Hydra vernichtet." Lunaria fuhr fort: "Wenn du unsere sieben Besatzungsmitglieder von den Kopfschmerzen befreist, bin ich bereit, den Kurs zu ändern." Dion überlegte einen Augenblick und sagte: "Ich schlage dir einen Deal vor. Ich werde die sieben Besatzungsmitglieder für 10 Stunden von ihren Kopfschmerzen befreien. Danach werde ich mich auf drei Besatzungsmitglieder beschränken, um meine Forschungen fortzuführen. Welche drei das sein werden, kann ich noch nicht sagen, aber sicherlich das junge Mädchen. Was hältst du von diesem Deal?" Lunaria fragte: "Werden die drei bei diesen Forschungen sterben?" Dion antwortete: "Das kann ich dir nicht sagen. Forschungen fordern gelegentlich Opfer. Steht der Deal jetzt?" Lunaria antwortete: "Das soll unsere Kommandantin entscheiden. Wenn sie kopfschmerzfrei die Kommandozentrale betritt, werde ich ihr wieder das Kommando übergeben." Dion gab ihren Mitarbeitern ein Zeichen, die Geräte von der Stirn der sieben Besatzungsmitglieder zu entfernen. Sie eilten in die Krankenstation, um den Auftrag auszuführen.


Fünf Minuten später betraten Jane und die anderen die Kommandozentrale. Lunaria fragte: "Wie geht es dir, Jane?" Jane antwortete: "Wie durch ein Wunder sind die Kopfschmerzen plötzlich verschwunden, genauso wie bei den anderen." Lunaria übergab Jane wieder das Kommando über die Hydra. Jane fragte: "Lunaria, berichte. Und wer ist das da drüben?" Lunaria berichtete genau, was geschehen war, seitdem sie das Kommando übernommen hatte. Dion wunderte sich, dass Lunaria über ihre Crew Bescheid wusste. Jane schaute zu Dion hinüber und sagte mit scharfem Tonfall: "So, so, ihr seid Wissenschaftler, und wir sind eure Laborratten?" Dion erwiderte: "Das ist jetzt unwichtig. Ändere den Kurs eures Raumschiffs, sonst werdet ihr zwischen den beiden Sonnen sterben." Jane wusste, dass der Kurs immer noch auf die beiden Sonnen gerichtet war. Sie musste jetzt versuchen, die Fremden von ihrem Schiff zu entfernen. Der Plan von Lunaria war gut, den Kurs auf die beiden Sonnen zu nehmen, um die Fremden unter Druck zu setzen. Jane sagte gefährlich leise zu Dion: "Jetzt kannst du mal live studieren, wie sich eine Laborratte verhält, die zwei Tage lang unter rasenden Kopfschmerzen gelitten hat und zwei Nächte nicht geschlafen hat. Bob, Code NH45VD67." Dion fragte verwirrt: "Was bedeutet dieser Code?" Lunaria begann zu lächeln und sagte: "Der Code bedeutet, dass der Kurs unseres Raumschiffs von nichts und niemandem mehr geändert werden kann, nicht einmal von der Kommandantin." Dion machte ein entsetztes Gesicht und sagte: "Ihr seid verrückt, das bedeutet euren Tod." Jane erwiderte: "Was denn, jetzt gebe ich dir die Gelegenheit, eine Laborratte zu studieren, die zwei Tage lang extreme Schmerzen hatte." Lunaria lächelte und sagte: "Jane, du bist die Beste. Du weißt, dass ich solche Spielchen liebe." Plötzlich wurde Dion unsichtbar. Jane fragte: "Was machen sie jetzt, Lunaria?" Dank der Kontaktlinsen konnte Lunaria sie weiterhin auf den Monitor beobachten. Sie antwortete: "Sie trommeln ihre Crew zusammen und verschwinden jetzt zu ihrem Raumschiff." Einen Moment später sagte sie: "Jetzt löst sich das kleine Raumschiff von der Hülle der Hydra." Die Hydra war den beiden Sonnen bereits sehr nahe. "Das kleine Raumschiff wurde von einer Sonneneruption erwischt und vernichtet", sagte Lunaria. In 15 Sekunden würde die Hydra zwischen den beiden Sonnen hindurchfliegen. Jane sagte: "Jetzt wollen wir mal die Arschbacken zusammenkneifen. Eine Überlebenschance von 2 % ist nicht gerade viel." Sie hatten Glück. Die Hydra kam tatsächlich unbeschadet zwischen den beiden Sonnen hindurch. Die Hydra beschleunigte und verschwand im Hyperraum.


Fortsetzung folgt






 
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
23.02.2020, 10:23 Uhr
#2
Die Geschichte an und für sich war toll, aber einen Kritikpunkt hätte ich. Mir ist die Erklärung, dass Floh's unterbewusste Urinstinkte ihn ahnen ließen, dass die Hydra in einer Zeitschleife gefangen war, ein bisschen zu simpel geraten. Da hätte ich es mir gewünscht, wenn es innerhalb der Wiederholung Momente gegeben hätte, an denen auch der Leser kleine Unterschiede erkennt und die Floh mehr und mehr auf seine Instinkte hören lassen. Davon abgesehen hat es wieder einmal Spaß gemacht, ein weiteres Abenteuer der Hydra zu lesen.
Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
23.02.2020, 14:27 Uhr
#3
Die Labor-Ratten 

Vor 4 Wochen. 
Nora, unsere theoretische Physikerin, hatte eine Theorie entwickelt, das nachweisen sollte, dass es zwischen der vierte Dimension und fünften Dimension ein Zwischenraum gab. Und sie hatte auch schon eine Idee, wie sie das beweisen konnte. Sie war schon 4 Tage mit Lunaria beschäftigt, für Lunaria zwei Kontaktlinsen herzustellen. Es war ein aufwendiges Verfahren, die Kontaktlinsen mit Lasertechnik, so herzustellen, dass sie zu Noras Berechnungen passten. Im Laufe des Tages sollen die beiden Kontaktlinsen fertig werden. "So jetzt sind sie fertig, probieren sie mal" forderte Nora, Lunaria auf. Lunaria setze die Kontaktlinsen ein. "Und kannst du was erkennen, Lunaria?". "Nein. nichts ungewöhnliches". Nora war enttäuscht, sie war sicher, dass ihre Berechnung richtig war. "Behalte sie noch bis heute Abend drin, vielleicht siehst du ja noch was" sagte Nora. Am Abend trafen sich die Beiden wieder im wissenschaftlichen Labor. "Und hast du irgendwas gesehen?". „Nein nichts" erwiderte Lunaria. "Denn muss ich was falsch gemacht haben, nehme sie erstmal wieder heraus". Nachdem Lunaria die Kontaktlinsen herausgenommen hatte, wurden sie in eine Schatulle gepackt. Die Schatulle wurde in einen Schrank gelegt. "Ich glaube ich muss nochmal meine Berechnung überprüfen, aber erstmal habe ich andere Sachen zu tun. Ich danke dir für deine Hilfe, Lunaria". Die beiden verließen das wissenschaftliche Labor und gingen ihrer Wege. 

Heute. 
Josie kam in der Messe an den Tisch. Es war Frühstückszeit. Alle waren schon versammelt, sie war die Letzte. "Du siehst heute aber nicht gut aus, Josie“ sagte Jane. "Ich weiß auch nicht, bin schon 3 Stunden wach, irgendwie habe ich rasende Kopfschmerzen, keine Ahnung wieso“. "Denn soll Annabelle dich nach dem Frühstück mal anschauen, vielleicht findet unsere Ärztin den Grund. Sollte es nicht besser werden, hast du heute Dienstfrei“. Nach dem Frühstück begabt sich Josie mit Annabelle auf die Krankenstation. Die anderen traten ihren Dienst an. Annabella untersuchte Josie gründlich, mit mehrere medizinische Verfahren. Aber sie konnte nicht den kleinsten Anhaltspunkt finden, wodurch die Kopfschmerzen bei Josie hervorgerufen wurden. Annabella spritzte Josie ein Medikament und sagte "Das sollte gegen deine Kopfschmerzen helfen. In 5 Stunden möchte ich dich wiedersehen und heute machst du dienstfrei". Josie wollte gerade die Krankenstation verlassen, da kam Iris herein und sagte "Seit ein paar Minuten, habe ich auch rasende Kopfschmerzen". Annabella untersuchte Iris auch gründlich, und fand auch keinen Grund, wodurch die Kopfschmerzen hervorgerufen wurden. Annabella nahm Kontakt über die Com mit Jane auf und sagte "Ich rufe den gelben medizinischen Alarm aus. Iris kam auch zu mir und klagte über Kopfschmerzen. Ich konnte bei beiden keinen Grund finden, wodurch die Kopfschmerzen hervorgerufen wurden. Irgendwas stimmt hier nicht". Durch den gelben medizinischen Alarm, hatte Annabella jetzt das Kommando über die Hydra, was medizinische Vorkehrungen betraf. Annabella forderte Bob auf, eine genaue Analyse, des Lebenserhaltungssystem durchzuführen. Auf irgendwelche Viren oder Bakterien. Aber das Ergebnis war negativ. Bob hatte nichts Außergewöhnliches gefunden. Danach scannte Bob, nach außergewöhnliche Strahlungen. Weder in der Hydra, noch gab es kosmische Strahlungen, die für die Kopfschmerzen verantwortlich waren. 

In der Zwischenzeit hatte sich, Nora und Sina bei Annabella, über starke Kopfschmerzen gemeldet. Annabella rief den roten medizinischen Alarm aus. Das Medikament was Annabella, Josie verabreicht hatte, zeigte keinerlei Wirkung. Stunde später meldete sich Alita mit rasenden Kopfschmerzen. Annabella war mit ihr Latein am Ende, sie hatte keine Idee wodurch die Kopfschmerzen entstanden. Kurze Zeit später klagte Skara über Kopfschmerzen. Dann erwischte es Annabella selber. Jane war ratlos, was sollte die jetzt tun? Jetzt erwischte es auch noch Jane, die Kommandanten. 

Einige Stunden vergingen. Es schien das Lunaria, Bob, Elva und Skorpi von den Kopfschmerzen verschont blieben. Lunaria und Bob sicherlich deswegen, dass ihre Plasma Gehirne extrem abgeschirmt waren, gegen äußere Einflüsse. Elva vielleicht, weil sie klein war und auch ein sehr kleines Gehirn hatte. Und Skorpi hatte eine Posiktronik, statt eines Gehirns. Jetzt lag es an den Vieren, das Rätsel auf der Spur zu kommen. Jane sagte zu Lunaria "Ich übertrage dir die Kommandogewalt über die Hydra, ohne Einschränkungen. Aber mache was gegen diese Kopfschmerzen, sonst bringen mich die Kopfschmerzen noch um, es ist kaum auszuhalten". Es schien, dass es Skara am schlimmsten getroffen hatte, sie war nur noch am Wimmern. Bob sagte zu Lunaria "Ich habe mir die Scans von Annabella noch mal angeschaut. Wenn nicht bald die Kopfschmerzen bei der Besatzung aufhört, dann wird einer nach dem anderen an Gehirnschlag sterben". Lunaria machte ein besorgtes Gesicht, sie musste unbedingt eine Lösung finden. 

Ein Tag vorher. 
Ihr Name war Dion. Sie gehörte zu den führenden Wissenschaftler ihres Volkes. Ihr Volk lebte nicht, wie die andere Völker des Andromedas Nebels, in der vierten Dimension. Ihr Volk lebte in den Zwischenraum, zwischen der vierte und fünfte Dimension. Keiner wusste um die Existenz ihres Volkes. In den Zwischenraum war sie für die vierte Dimension, nicht greifbar. Sie studierte das Aggressionsverhalten von Völker aus der vierten Dimension. Immer mal wieder, gab es Opfer, bei denen, die sie studierte. Nach ihrer Meinung, forderte die Wissenschaft, auch Opfer. Sie war die Kommandantin, ihres kleines wissenschaftliches Raumschiff. Ihre Crew bestand auf 6 Mann. 

Das Raumschiff flog in einem Sonnensystem ein. Das Besondere an diesem Sonnensystem war, es besaß zwei Sonnen, die dich umeinander kreisten. Ein Twin System. Des weiteren ergab die Ortung, dass dieses System vier Planeten hatte. Nach kurzer Zeit stand fest, dass die vier Planeten unbewohnt waren. "Ich denke wir werden wohl zum nächsten System fliegen, hier haben wir wohl kein Glück, um unsere Forschungen fortzuführen" sagte Dion zu ihrem Stellvertreter, Matoll. Es kam eine Stimme von der Ortung her "Ich habe jetzt ein Raumschiff in der Ortung. Vielleicht können wir mit deren Besatzung, unsere Tests fortführen". "Eine gute Idee, wir werden uns das Raumschiff mal anschauen" meinte Dion. Ihr Raumschiff nahm Kurs auf das fremde Raumschiff. Sie mussten ja nicht befürchten, dass sie in irgend einer Form geortet wurden. Das kleine Raumschiff dockte, an der Außenhülle, des fremde Raumschiff an. 

Dion und Matoll verschafften sich Zutritt zum Raumschiff. Danach schauten sie sich genaustens im Raumschiff um. Was kein Problem war. Selbst, wenn in einen Gang, ein Besatzungsmitglied auf sie zukam, mussten sie nicht mal ausweichen. Das Besatzungsmitglied, schritt einfach durch sie durch, als wären sie unsichtbare Geister. Dion und Matoll hatten ein technisches Gerät am Arm, mit dem sie, das Gesprochene, der Besatzung verstehen konnten. Somit konnten sie die Besatzung belauschen. Mit dem Gerät könnten sie sich auch sichtbar für die Besatzung machen, aber was Sie auf keinen Fall wollten. Nach fünf Stunden war die Inspektion des Raumschiffs abgeschlossen. Dion sagte zu Matoll "Wir haben Glück, die Besatzung ist nicht zu groß. Sie besteht aus sieben Besatzungsmitglieder, ein Insekt, ein klein krabbelnden Roboter und wie mir scheint, eine primitive Androidin. Lasse uns jetzt zurück zu unserem Raumschiff und die Vorbereitungen treffen. Morgen werden wir mit unserer Versuchsreihe, mit den sieben Besatzungsmitglieder beginnen". Eins konnte Dion nicht ahnen, dass sie Lunaria, für einen primitiven Androidin hielt, war ihr größter Fehler. 

2 Tage später. 
Jetzt litt die Besatzung schon fast zwei volle Tage an Kopfschmerzen. Annabella versuchte mit anderen Medikamenten, so weit wie sie noch klar denken konnte, die Kopfschmerzen bei den Besatzungsmitgliedern zu lindern, aber ohne Erfolg. Die Aggression, zwischen den Kopfschmerz leiteten Besatzungsmitglieder, wurde immer größer. Josie und Sina fingen schon an, auszuflippen. Lunaria hatte die Beiden, zu ihrem eigenen Schutz, in die Arrestzelle gesperrt. Lunaria und Bob, diskutierten immer wieder, wodurch die Kopfschmerzen entstanden sind, aber ihre Diskussion lief immer wieder ins Leere. 

Die komplette Besatzung des kleinen Forschungsschiff befand sich jetzt auf der Hydra und beobachteten die Besatzung. Sie hatten bei jeden der sieben Besatzungsmitglieder, auf deren Stirn, ein Knopf großes Gerät angeheftet. Dieses Gerät verursachte die Kopfschmerzen. Mit ihren Tablets, die sie in der Hand hielten, konnten sie die Intensität der Geräte steuern. Folge dessen die Stärke der Kopfschmerzen. Dion sagte "Das Mädchen was sie Skara nennen, hat das jüngste Gehirn. Ich werde bei ihr den Pegel 2 Grad höher stellen. Will sehen wie lange ihr Gehirn das aushält". Matoll erwiderte "Das kannst du nicht machen, sie wird es nicht lange durchhalten, das grenzt schon an Mord". "Du weißt, dass die Wissenschaft auch Opfer fordert". Matoll war nicht wirklich mit den Untersuchungsmethoden, seiner Chefin einverstanden. Das grenzte ja schon an Sadismus. Aber was soll der machen, schließlich war Dion seine Chefin. 

Lunaria guckte besorgt nach Skara rüber. Es schien, dass sie am schwersten unter die Kopfschmerzen litt. Lunaria ahnte, das Skaras Gehirn, das nicht mehr lange mitmachen würde. Lunaria fühle sich das erste Mal, in ihrem Dasein hilflos. Wie sollte sie die Besatzung helfen? Da fielen ihr die Kontaktlinsen ein, die sie mit Nora vor 4 Wochen hergestellt hatten. Es konnte ja nicht schaden, die mal wieder reinzusetzen. Sie begab sich in die wissenschaftliche Abteilung der Hydra und nahm aus dem Schränkchen, die Schatulle mit den Kontaktlinsen raus und setzte sich die ein. Als sie wieder die Kommandozentrale betrat, glaubte sie nicht was sie sah. Es hielten sich 3 fremdartige Eindringlinge in der Kommandozentrale auf. 

Lunaria tat gleich so, als habe sie die drei Eindringlinge nicht gesehen. Sie ging ihre Beschäftigung nach. Als nächstes wollte sie auf die Krankenstation und nach die sieben Besatzungsmitglieder schauen. Sie musste auch erst herausbekommen, ob die Eindringlinge was mit den Kopfschmerzen der Besatzungsmitglieder zu tun hatte, was sehr wahrscheinlich war. Als sie die Krankenstation betrat, sah sie sofort, bei den 7 Besatzungsmitglieder, ein Knopf großes Teil auf ihre Stirn hatten und es hielten sich hier, auch zwei Eindringlinge, in der Krankenstation auf. Die hielten sowas wie ein Tablet in der Hand. Sie ging zu Skaras Krankenbett und tupfte Skaras Stirn mit einem feuchten Lappen ab. Das Knopf große Gerät an Skaras Stirn konnte sie zwar sehen, aber war in der vierten Dimension nicht existent. Jane fragte "Hast du und Bob irgendwas herausgefunden, wie ihr uns helfen könnt?". "Nein bis jetzt noch nicht". Es tat ihr Leid, dass sie jetzt Jane anlügen musste, aber erstmal musste sie herausbekommen, wie viele Eindringlinge sich an Bord der Hydra befanden. Nachdem sie wieder in der Kommandozentrale war, teilte sie Bob mit, das sie eine Inspektion der Hydra durchführen wollte und sich in der Hydra komplett umschauen wollte, ob alles in Ordnung war. Bob wunderte sich zwar darüber, aber sagte nichts weiter. Lunaria war es wichtig, dass der Eindringlinge mitbekamen, was sie jetzt vorhatte. Nach zwei Stunden hatte sie die Inspektion erledigt. Lunaria hatte herausbekommen das sieben Eindringlinge auf der Hydra befanden. Es schien, dass die Eindringlinge wissenschaftliche Experimente mit der Besatzung vornahmen. Aber welchen Zweck die wissenschaftlichen Experimente haben sollten, wusste Lunaria nicht. Nur eins wusste Lunaria, wenn sich die Lage nicht bald ändern würde, würde Skara sterben und danach die anderen, einen nach den anderen. Aber was soll Lunaria tun? Die Eindringlinge, befanden sich in den Zwischenraum, für Lunaria nicht greifbar. Sie existierten nicht in der vierten Dimension. Aber sie hatte auch schon eine Idee. 

Matoll sagte zu Dion "Diese Androidin ist mir nicht ganz geheuer". "Was soll sie schon machen, das wird sicherlich genauso ein Androidin sein, wie es unser Volk auch hat. Unsere Androiden sehen uns auch sehr ähnlich, aber sie werden nur für niedrige Tätigkeiten benutzt. Warum diese Androidin, die Kommandogewalt, dieses Raumschiffes, von der Kommandantin übertragen wurde, verstehe ich nicht. Mir würde es niemals einfallen, einen Androiden, das Kommando über ein Raumschiff geben. Dafür sind mir die Androiden zu primitiv. Ich denke, diese Androidin, wird das Raumschiff, bis in alle Ewigkeit, hier auf warte Position halten. Also, wir können in aller Ruhe unsere Forschungen weiterführen". 

Lunaria sagte Bob "Ich habe einen neuen Befehl für dich, Bob. Errechne einen Kurs, zwischen die beiden Sonnen durch. Start in 5 Minuten, Flugzeit halbe Stunde und ohne Schutzschirm". Bob erwiderte "Nach meine Berechnungen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hydra unbeschadet, ohne Schutzschirm, zwischen die beiden Sonnen hindurch fliegt, dass sie das unbeschadet übersteht, liegt bei 2 %. Bei 98  % Wahrscheinlichkeit, wird die Hydra dabei vernichtet. Ich sehe keinen Sinn in diesem Befehl". "Ich weiß nicht wie ich die Besatzungsmitglieder helfen soll. Ich muss sie von ihrem Leid erlösen". "In dem du sie umbringst?". "Ja“. "Was ist mit Skorpi, Elva und dir und meine Wenigkeit?" wollte Bob wissen. "Es ist ein Verlust, den ich in Kauf nehme". "Diesen Befehl werde ich nicht ausführen" erwiderte Bob. Skorpi und Elva protestierten auch energisch gegen diesen Befehl. Lunaria sagte er in einen sehr scharfen Ton "Wer hat das Kommando hier über die Hydra? Ich. Bob den Befehl ausführen". Die Hydra nahm Fahrt auf. In einer halben Stunde würde die Hydra zwischen den beiden Sonnen hindurch fliegen und mit 98 prozentiger Wahrscheinlichkeit vernichtet werden. 

Dion hatte das Gespräch, zwischen Lunaria und Bob verfolgt. Sie sagte zu Matoll "Es scheint, dass bei der Androidin eine Sicherung durchgebrannt ist. Jetzt will sie mit dem Raumschiff, zwischen die beiden Sonnen hindurchfliegen, was die Vernichtung des Raumschiffs bedeutet. Das müssen wir verhindern. Ich will unsere Testobjekte nicht aufgeben. Solche guten Testobjekte finden wir nicht so schnell wieder". "Wie willst du das denn verhindern, dass der Kurs nicht weiter fortgesetzt wird?" wollte Matoll wissen. "Ich werde mich sichtbar machen. Und dann drohen, die sieben Testpersonen zu töten, wenn Sie den Kurs nicht ändern". 

Plötzlich sagte Elva "Lunaria, schaue da, wir haben einen Eindringling an Bord". Lunaria sah den Eindringling auch, aber sie machte ein Gesichts-Ausdruck, als wenn sie den Eindringling das erste mal sah und sagte "Bob, Eindringlings-Alarm“. 

Dion sagte "Den Alarm könnt ihr wieder abblasen. Ich bin für euch nicht greifbar, was ihr von mir seht, ist nur ein Hologramm. Damit kann ich Verbindung mit euch aufnehmen. Wir existieren in den Zwischenraum, zwischen vierte und fünfte Dimension". Dion konnte nicht wissen, das Lunaria, die Eindringlinge schon eine ganze Zeit beobachtete, dank ihre Kontaktlinsen, die sie trug. "Bist du verantwortlich, für die rasende Kopfschmerzen, unsere sieben Besatzungsmitglieder?". "Ja, wir sind Wissenschaftler und führen Experimente mit den 7 Besatzungsmitglieder durch. Und jetzt änderst du den Kurs, sonst töten wir die sieben Besatzungsmitglieder". "Das kannst du dir sparen. In 25 Minuten fliegt das Raumschiff zwischen die beiden Sonnen durch und dabei wird die Hydra vernichtet“ erwiderte Lunaria. "Wenn du unsere 7 Besatzungsmitglieder von den Kopfschmerzen befreist, dann bin ich bereit den Kurs zu ändern“ fuhr Lunaria fort. Dion überlegte einen Augenblick und sagte "Ich schlage dir einen Deal vor, ich werde die 7 Besatzungsmitglieder, 10 Stunden von ihrem Kopf Schmerzen befreien. Danach werde ich mich auf 3 Besatzungsmitglieder beschränken, um meine Forschungen fortzuführen. Welche die 3 sein werden, kann ich noch nicht sagen, aber sicherlich das junge Mädchen. Was hältst du von diesem Deal?“. "Werden die 3 bei diesen Forschungen sterben?“ fragte Lunaria. "Das kann ich dir nicht sagen, Forschungen fordern immer mal wieder Opfer. Und steht jetzt der Deal?“. "Das soll unsere Kommandantin entscheiden. Wenn sie gleich Kopfschmerzen frei, die Kommandozentrale betritt, werde ich wieder, ihr das Kommando übergeben“. Dion gab ihre Mitarbeiter einen wink, sie sollten den Knopf große Geräte von der Stirn der 7 Besatzungsmitglieder entfernen. Die eilten in die Krankenstation, um den Auftrag auszuführen. 

5 Minuten später betrat Jane und die Anderen, die Kommandozentrale. "Wie geht es dir, Jane?“ wollte Lunaria wissen. "Wie durch ein Wunder waren die Kopfschmerzen auf mal verschwunden, genau wie bei den anderen“. Lunaria übergab Jane wieder die Kommandogewalt über die Hydra. Jane sagte "Lunaria Bericht und wer ist das da drüben?“ Lunaria berichtete genau, was geschehen war, als sie das Kommando bekommen hatte. Dion wunderte sich, das Lunaria, über ihre Crew Bescheid wusste. Jane guckte hinüber zu Dion und sagte in einen scharfen Tonfall". "So so, ihr seid Wissenschaftler, und wir eure Labor-Ratten?". Dion erwiderte "Das ist jetzt nebensächlich. Ändere den Kurs eures Raumschiffes. Sonst werdet ihr zwischen den beiden Sonnen sterben". Jane wusste, dass der Kurs, immer noch Richtung, der beiden Sonne war. Sie musste jetzt versuchen die Fremden von ihrem Schiff runter zu bekommen. Der Plan von Lunaria war gut, den Kurs auf die beiden Sonnen zunehmen, um die Fremden unter Druck zu setzen. Jane sagte gefährlich leise zu Dion "Jetzt kannst du mal live studieren, wie sich eine Labor-Ratte verhält, die zwei Tage durchgehende rasende Kopfschmerzen hatte und zwei Nächte nicht geschlafen hat. Bob, Code NH45VD67". "Was hat der Code zu bedeuten?" wollte Dion wissen. Lunaria fing an zu lächeln und sagte "Der Code bedeutet, dass der Kurs von unserem Raumschiff, durch nichts und niemanden mehr geändert werden kann, nicht mal mehr durch die Kommandantin". Dion machte ein entsetztes Gesicht und sagte "Ihr seid verrückt das bedeutet euer Tod". Jane erwiderte "Was denn, jetzt gebe ich dir die Gelegenheit, eine Labor-Ratte zu studieren, die 2 Tage unter extreme Schmerzen litt". "Jane du bist die Beste, du weißt, dass ich solche Spielchen liebe" sagte Lunaria lächelnd. Plötzlich wurde Dion unsichtbar. "Was machen sie jetzt, Lunaria?" wollte Jane wissen. Dank der Kontaktlinsen, konnte Lunaria, sie weiter auf die Monitore beobachten. "Sie trommelt ihre Crew zusammen und verschwinden jetzt zu Ihrem Raumschiff". Einen Moment später. "Jetzt löst sich das kleine Raumschiff, von der Hülle der Hydra". Die Hydra war den beiden Sonnen schon sehr nahe. "Das kleine Raumschiff wurde von einer Sonneneruption erwischt und vernichtet" sagte Lunaria. In 15 Sekunden würde die Hydra, zwischen die beiden Sonnen hindurch fliegen. Jane sagte "Jetzt wollen wir mal die Arschbacken, zusammenkneifen, 2 % Überlebenschance, ist nicht gerade viel". Sie hatten Glück. Die Hydra ist tatsächlich unbeschadet zwischen den beiden Sonnen hindurch gekommen. Die Hydra beschleunigte und verschwand in den Hyperraum. 

Ende dieser Geschichte, die nächste wird folgen...           
J
John Baker Sander
Dabei seit Feb. 2019
28.04.2020, 03:01 Uhr
#4
Liebe Fürstin der Nacht!

Normalerweise mag ich ja deine Geschichten sehr! - Diese jedoch mag ich nochmals Lieber :)!

Es war ein brillianter Kniff auf eine Auflösung ohne Waffen, Kraft oder eine großarige Idee - von einem Besatzungsmitglied oder von einem anderen Volk - aus der Zeitschleife zu entkommen.

Hier liegt die Komplexiität in der Einfachheit!
Was für eine großartige Idee auf eine simple Auflösung, einen zufälligen Reflex (Urinstikt), zu setzen.

Diese Auflösung hat im Vorfeld garantiert niemand kommen sehen!

Definitiv eine ***** Sterne Geschichte plus Zusatzsternchen für diese spezielle Auflösung *


Mach bitte weiter so! - Du schaffst es, mich immer wieder mit frischen Ideen zu begeistern.

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