Tod den Androidin
Josie saß an der Ortung und sagte: "Es kommen drei große Raumschiffe auf uns zu." Jane antwortete: "Wir halten erst mal den Ball flach und wollen mal schauen, was die von uns wollen." Kurz darauf war die Hydra von den drei Raumschiffen eingekreist. Bob bemerkte: "Die haben ihre Schutzschirme hochgefahren." In der Zwischenzeit hatte die Besatzung ihre Plätze eingenommen. Die Ortung, der Funk, der Feuerleitstand und der Maschinenleitstand waren besetzt. Die Besatzung wartete auf Befehle von Jane. "Es kommt ein Funkspruch rein, Jane", sagte Josie. "Dann lass mal hören", forderte Jane Josie auf. Auf dem Panoramabildschirm wurde ein Mann sichtbar. Auffällig war, dass er grüne Haut und übergroße Ohren hatte. Er sagte: "Ich bin Kommandant Gandes. Wir werden euer Raumschiff inspizieren. Wir kommen in 15 Minuten mit einem Shuttle zu euch herüber geflogen."
"Das willst du dir gefallen lassen, Jane? Dass die bei uns herumschnüffeln?" wollte Alita wissen. "Wir können den doch mit unseren Waffen kitzeln", meinte Lunaria. "Wir wissen nichts über die Kampfkraft der drei Raumschiffe", sagte Jane. Letztendlich konnte Jane es nicht riskieren, mit den drei Raumschiffen ein Feuergefecht anzufangen. Die Sicherheit der Besatzung und der Hydra ging vor. Die Ortung zeigte an, dass ein Shuttle auf dem Weg zur Hydra war. Jane befahl, eines der Hangartore zu öffnen. Nachdem das Shuttle eingeschleust war, befahl Jane Alita und Skara, die Besatzung des Shuttles in die Kommandozentrale zu begleiten.
Kurze Zeit später betraten sechs bewaffnete Männer die Kommandozentrale. Einer der Männer hatte ein Gerät in der Hand, während die anderen fünf ihre Waffen bereithielten. Es schien, dass der eine Mann die Besatzung scannte. Plötzlich sagte der Scanner-Mann und zeigte auf Lunaria: "Das ist eine Androidin." Die anderen fünf Männer hoben ihre Waffen und richteten sie auf Lunaria. Jane fragte scharf: "Und was soll das jetzt hier werden?" "Ich protestiere schärfstens gegen diese Behandlung. Wir sind ein friedliches Forschungsraumschiff", betonte Jane. Einer der Männer nahm Funkkontakt mit ihrem Kommandanten Gandes auf und sagte: "Wir haben hier eine Androidin gefunden." "Die Androidin wird auf unserem Schiff mitgenommen, und sag der Kommandantin, sie solle mit ihr Raumschiff aus unserem Raumsektor verschwinden. Wenn wir sie noch einmal treffen, wird ihr Raumschiff vernichtet", befahl Gandes. Der Mann gab die Anweisungen an Jane weiter. Jane fragte besorgt: "Was wird mit unserer Androidin geschehen?" "Sie wird auf unserem Planeten vernichtet", antwortete der Mann. Lunaria erkannte an Janes Blick, dass sie sich gegen die Festnahme nicht wehren sollte. Die Männer nahmen Lunaria in ihre Mitte und führten sie ab. Jane flüsterte Skorpi, der die ganze Zeit auf ihrer Schulter im Unsichtbar-Modus verweilte, zu: "Folge Lunaria. Euch wird schon etwas einfallen." Skorpi huschte den Männern und Lunaria hinterher. Er war nicht nur unsichtbar, sondern konnte auch von keinem Scanner erfasst werden. Das Shuttle verließ die Hydra und wurde von ihrem Raumschiff eingeschleust. Kurz darauf verschwanden die drei Raumschiffe.
Skara sagte zu Jane: "Warum hast du nichts unternommen? Du kannst Lunaria doch nicht einfach abführen lassen. Sie soll vernichtet werden." "Lunaria hätte die sechs Männer hier problemlos ausschalten können. Aber du weißt, dass die drei Raumschiffe noch da waren. Wenn die Männer nicht unversehrt zu ihrem Raumschiff zurückgekehrt wären, hätten wir ein noch größeres Problem gehabt", erwiderte Jane. "Wo ist eigentlich Elva?" wollte Skara wissen. Sie rief nach Elva, aber Elva war spurlos verschwunden. Alita sagte: "Wie ich Elva kenne, ist sie sicher den Männern und Lunaria gefolgt. Ihr wisst ja, wie sie Abenteuer liebt. Sie konnte der Versuchung sicher nicht widerstehen." Jane sagte mit ärgerlicher Stimme: "Sie kann nicht einfach tun und lassen, was sie will. Es wird Zeit, dass ich ein ernstes Wort mit ihr rede." "Kommandant Gandes kann nicht ahnen, was für eine Bande er an Bord geholt hat. Wir werden sicherlich bald von ihnen hören", sagte Alita. "Alita, Skara und Sina, ich will euch in Bereitschaft haben. Wir werden jetzt mit der Hydra in das Asteroidenfeld fliegen und uns dort verstecken und abwarten", befahl Jane.
Kommandant Gandes und seine Mannschaft, waren auf einem Planeten geboren, die abgrundtief Androiden hassten. Vor 800 Jahren gab es fast so viele Androiden, wie die Bevölkerungszahl auf dem Planeten. Sie hatten die Androiden geschaffen, um ihnen die Arbeit abzunehmen. Dann gab es einen Aufstand der Androiden, sie wollten die Macht über den Planeten übernehmen. Es kam zu einem grausamen Krieg auf dem Planeten. Unter der Bevölkerung gab es sehr hohe Verluste. Aber letztens Ende gewann das Volk und die Androiden wurden vernichtend geschlagen. Viele der Androiden entkamen in den Weltraum. Seid jenem Tag, hasste das Volk Androiden. Immer wenn ein Android in die Hände fiel, wurde der vernichtet. Über die Jahrhunderte wurden immer weniger Androiden geschnappt. Es gab kaum noch welche. Die Regierung hatte schon über Jahrhunderte hohes Kopfgeld für Androiden aus gesetzt. Kommandant Gandes konnte man auch als Kopfgeldjäger bezeichnen.
Kommandant Gandes gab seinen beiden anderen Schiffen den Befehl, in einen anderen Raumsektor zu fliegen und nach Androiden zu suchen. Auch sein eigenes Schiff verließ diesen Sektor, um die Suche fortzusetzen.
"So, führt mir die Androidin vor, die ihr auf dem Schiff erwischt habt."Zwei seiner Männer brachten die Androidin in die Kommandozentrale. Skorpi und Elva waren Lunaria gefolgt. Skorpi hatte keine Probleme, unsichtbar zu bleiben und konnte von keinem Scanner erfasst werden. Elva hatte es etwas schwerer. Sie musste vorsichtig sein, um nicht entdeckt zu werden, nutzte aber geschickt jede verfügbare Deckung. Gandes fragte: "Habt ihr schon etwas über die Androidin herausgefunden?" fragte er einen der Männer. "Es scheint, dass sie für die Reinigung auf dem Schiff zuständig war. Sie hat nach einem Besen verlangt. Sie scheint nur ein einfacher Reinigungs-Android zu sein." "Es ist seltsam, dass eine so hübsche Androidin für Reinigungsarbeiten eingesetzt wird. Normalerweise haben Weltraumvölker keine Roboter für die Reinigung auf ihren Schiffen. Aber jedes Volk hat seine eigenen Sitten. Schade, dass sie uns wahrscheinlich nur eine geringe Belohnung einbringen wird. Nur Kampf-Androiden bringen hohe Prämien ein. Aber wie ihr wisst, haben wir seit Monaten keinen Androiden mehr gefangen. Da ist die Androidin besser als nichts." "Vielleicht können wir sie auf unserem Schiff frei herumlaufen lassen und sie als Reinigungsroboter einsetzen. Unsere Reinigungsroboter wurden aus Kostengründen abgeschaltet", schlug einer der Männer Gandes vor. Gandes befahl "Sperrt sie lieber in eine Zelle, bevor sie noch Ärger macht."
Lunaria wurde zwei Etagen tiefer in einen Raum geführt, der auf beiden Seiten zehn Zellen hatte. Sie wurde in eine der Zellen gesperrt, und die beiden Männer verließen den Raum. Skorpi folgte Lunaria, ebenso wie Elva. Skorpi scannte den Raum nach versteckten Kameras und Mikrofonen, aber es schien sauber zu sein. Es gab welche, aber sie waren nicht aktiv. Skorpi wurde sichtbar. "Ahh, da ist ja das Krappelvieh. Hat Jane dich losgeschickt?" Skorpi erwiderte: "Ja, jemand musste dir ja aus der Patsche helfen." "Elva, du kannst aus deinem Versteck kommen. Ich habe dich schon lange gesehen. Hat dich Jane auch geschickt?" Elva flog zu Lunaria und sagte: "Nein, aber ich lasse mir kein Abenteuer entgehen, und schließlich muss jemand auf dich aufpassen. Meinst du, Jane ist jetzt sauer auf mich? Wenn wir wieder auf der Hydra sind, kannst du ein gutes Wort für mich einlegen?" "Jane wird dir sicherlich gehörig die Leviten lesen. Du weißt doch, dass Jane es nicht ausstehen kann, wenn jemand eigenmächtig handelt. Aber wenn du auf mich hörst, werde ich ein gutes Wort für dich einlegen. Als Erstes musst du darauf achten, dass du hier nicht als Matschfleck an der Wand endest." Skorpi sagte zu Lunaria: "Jane hat sich mit der Hydra in ein Asteroidenfeld zurückgezogen." "Skorpi, wenn jemand hier hereinschaut, verschwindest du mit nach draußen und versuchst, an die Navigationspositronik heranzukommen. Wir brauchen die Koordinaten des Systems, in dem sich die Hydra befindet. Wahrscheinlich sind wir gerade im Hyperraum unterwegs, um den Weg zurückzufinden." Elva fragte: "Und was soll ich tun?" "Du kommst zu mir in die Zelle und verhältst dich ruhig. Wir warten auf eine passende Gelegenheit." "Um auszubrechen?" "Ja." Elva lachte und sagte: "Du musst darauf warten. Ich kann zwischen den Gitterstäben hindurchfliegen."
Eine halbe Stunde später öffnete sich die Tür. Einer der Mannschaft schaute herein, um nach dem Rechten zu sehen, und verschwand gleich wieder. Skorpi nutzte die Gelegenheit und huschte durch die Tür. Kurze Zeit später ertönte der Alarm im Raumschiff. "Meinst du, Skorpi ist dafür verantwortlich?", wollte Elva von Lunaria wissen. "Nein, wenn Skorpi sich nicht erwischen lassen will, dann erwischt man ihn auch nicht. Es muss einen anderen Grund geben", antwortete Lunaria. Kurz darauf wurde das Raumschiff mehrmals erschüttert.
"Es scheint, dass ein Angriff stattfindet", bemerkte Elva. "Meinst du, von der Hydra?", fragte Elva weiter. "Nein, ein Raumschiff kann einem anderen Raumschiff nicht durch den Hyperraum folgen. Es kann nicht die Hydra sein", erwiderte Lunaria
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Gandes Raumschiff wurde von zwei Raumschiffe angegriffen. Von ein Volk, mit dem sie in Krieg lagen. Er gab roten Alarm. Kommandant Gandes sah ein, dass er gegen die beiden Raumschiffe keine Chance hatte. Er beschloss, zu kapitulieren. Ein Funkspruch erreichte ihn und forderte ihn auf, die Hangartore zu öffnen, damit das Raumschiff geentert werden konnte. Gandes gehorchte widerwillig und ließ die Tore öffnen. Die fremde Mannschaft strömte an Bord und nahm seine Leute gefangen. Gemeinsam wurden sie in den Zellenraum gebracht, wo bereits Lunaria gefangen war. Die Gefangenen wurden aufgeteilt und in den 20 Zellen untergebracht. Insgesamt waren es 63 Männer. Die Fremden verließen schließlich den Raum, und eine bedrückende Stille breitete sich aus.
Gandes Zelle befand sich genau gegenüber von Lunarias Zelle. Lunaria lächelte und sagte: "Mir scheint, du bist in einer unangenehmen Lage, Kommandant Gandes." Gandes antwortete unfreundlich: "Was geht es dich an, in welcher Lage ich mich befinde, Androidin?" Lunaria ließ sich von seiner feindseligen Reaktion nicht beeindrucken. "Sei mal nicht so unfreundlich. Wo ich herkomme, versucht man, das Raumschiff zurückzuerobern. Oder glaubst du, dass ihr einfach freigelassen werdet?" Gandes war skeptisch: "Ganz sicher nicht. Diejenigen, die uns angegriffen haben, verschleppen ihre Gefangenen auf ihre Planeten. Die Gefangenen werden im Bergbau eingesetzt und als Sklaven gehalten. Berichten zufolge überlebt dort niemand länger als einen Monat." Lunaria überraschte Gandes mit ihrer nächsten Aussage: "Ich mag euch zwar nicht, aber dieses Schicksal sollt ihr nicht erleiden. Wir sollten das Schiff zurückerobern." Gandes fing an zu lachen. "Wie sollen wir das bitte machen? Willst du die Eindringlinge mit einem Besen verprügeln? Bei der Erstürmung habe ich bereits 112 Mann verloren. Diejenigen hier in den Zellen sind der Rest meiner Mannschaft." Lunaria lächelte und erwiderte: "Die Idee mit den Besen ist gar nicht so schlecht. Da drüben in der Ecke steht sogar einer."
Als die Gefangenen in den Zellenraum gebracht wurden, hatte sich Skorpi unbemerkt mit ihnen hineingeschlichen und war sofort in Lunarias Zelle gegangen. Lunaria befahl den beiden, während des Ausbruchs darauf zu achten, dass den anderen Gefangenen nichts passierte. Sie wusste von den beiden, dass eine Wache vor dem Zellenraum stand. Lunaria begann laut zu rufen: "Ich möchte einen Besen und das Raumschiff sauber machen!" Sie wiederholte dies immer wieder laut. Nach kurzer Zeit hatte die Wache genug. Er betrat den Zellenraum und ging zu Lunarias Zelle. Er trat bis zur Tür und sagte verärgert: "Was stimmt mit dir nicht, du Androidin? Ist bei dir eine Schraube locker?" "Ich möchte einen Besen", antwortete Lunaria beharrlich. Die Wache trat ganz nah an die Zellentür heran und sagte: "Halte das Maul! Du nervst mit deinen Besen!" Die Wache bemerkte die Bewegung nicht schnell genug. Lunaria griff nach seinem Hals und drückte zu. Die Wache brach tot zusammen. Gandes war entsetzt über die Geschwindigkeit, mit der Lunaria die Wache getötet hatte. Lunaria nahm den Schlüssel von der Wache, öffnete ihre Tür und ging in die Ecke, um den Besen zu holen. Anschließend ging sie zur Tür von Gandes und sagte: "Ich schlage dir einen Deal vor. Ich helfe dir, das Raumschiff zurückzuerobern, und du bringst mich zurück zu dem Ort, an dem ihr mich entführt habt." "Glaubst du wirklich, du kannst die Eindringlinge mit Besen schlagen? Es sind etwa 100 bis 120 Mann", fragte Gandes skeptisch "Ja, so in etwa. Also, was sagst du? Steht der Deal?", erwiderte Lunaria. Gandes überlegte einen Moment. Sollte er elendig im Bergbau sterben oder im Kampf um das Raumschiff? Er stellte sich den bevorstehenden Kampf vor, obwohl er Lunaria immer noch für eine durchgeknallte Androidin hielt. "Gut, der Deal steht", antwortete Gandes schließlich.
Lunaria brach den Besenkopf ab und warf ihn in die Ecke, behielt aber den Stiel. Sie öffnete Gandes' Tür und sagte: "Jetzt geh voraus und zeig mir den besten Weg zur Kommandozentrale. Die müssen wir zuerst zurückerobern." Gandes führte den Weg an, er kannte sein Raumschiff genau. Er suchte den besten Weg, um nicht auf Eindringlinge zu stoßen. Gemeinsam erreichten sie die Kommandozentrale, ohne entdeckt zu werden. Sie warfen einen Blick um die Ecke in die Kommandozentrale. Dort befanden sich 14 Männer. "Was machen wir jetzt?", fragte Gandes. Ohne auf Gandes' Antwort zu warten, stürmte Lunaria in die Zentrale. Was Gandes zu sehen bekam, ließ ihn den Atem stocken. Er hatte schon einige Male mit Kampf-Androiden zu tun gehabt, aber das, was er hier sah, hielt er zuvor für unmöglich. Nach knapp einer Minute war der Kampf vorbei und in der Kommandozentrale lagen 14 Leichen. "Kannst du hier in der Zentrale die Kommunikation auf dem Schiff abschalten?", wollte Lunaria wissen. "Ich kann noch mehr. Ich kann einen Störsender aktivieren, sodass die Eindringlinge nicht mehr miteinander funken können", antwortete Gandes. "Dann mach das", befahl Lunaria. Nachdem Gandes dies erledigt hatte, verriegelten sie die Tür zur Kommandozentrale. Niemand konnte nun mehr hineinkommen. "Jetzt kümmern wir uns um den Maschinenraum", sagte Lunaria. Im Maschinenraum hielten sich 40 Männer auf. Lunaria griff an. Nach fünf Minuten lag der Maschinenraum voller Leichen. "Jetzt kümmern wir uns um die übrigen Eindringlinge, die im Schiff verteilt sind", sagte Lunaria. Lunaria hinterließ eine Spur aus Blut und Tod. Nach einer Stunde sagte sie: "Die restlichen kannst du deinen Männern überlassen und sie suchen. Sonst würde es zu lange dauern." Die Männer wurden befreit und in der Waffenkammer mit Waffen ausgestattet. Sie machten sich auf die Suche nach den letzten Eindringlingen. Nach zwei Stunden schien es, als gäbe es keine Eindringlinge mehr im Schiff.
Lunaria war zusammen mit Gandes und 15 Männern in der Kommandozentrale. Sie sagte: "Ich habe meinen Teil des Deals erfüllt. Das Schiff ist wieder in deinen Händen. Jetzt halte dich an unsere Vereinbarung." Gandes begann zu lachen und sagte: "Glaubst du wirklich, dass ich dich einfach so gehen lasse? Für dich werde ich eine hohe Belohnung erhalten." Acht der Männer von Gandes hoben ihre Impulsgewehre und richteten sie auf Lunaria. "Ich sage es noch einmal: Halte dich an unsere Vereinbarung, oder ihr werdet alle sterben", sagte Lunaria eindringlich. Die Männer fingen an, zu lachen. "Ich werde dich niemals freilassen", erklärte Gandes. Lunaria gab Skorpi und Elva ein Zeichen mit den Augen, auf das sie sich geeinigt hatten. Skorpi aktivierte seine Mikro-Impulskanone und innerhalb von Sekunden waren die acht Männer mit den Gewehren tot. Elva kümmerte sich um die restlichen sechs Männer, die kurz darauf ebenfalls tot waren. Nur Gandes war noch am Leben. "Schalte nun deine Monitore ein und sieh zu, wie deine übrige Besatzung stirbt", forderte Lunaria. Skorpi und Elva machten sich auf den Weg. Gandes konnte auf den Monitoren sehen, wie seine Besatzung einer nach dem anderen starb, aber er konnte nicht erkennen, woran. "Jetzt bist nur noch du übrig. Du hättest dich an unsere Vereinbarung halten sollen, und jetzt wirst du sterben", sagte Lunaria. Lunaria griff nach dem Besenstiel und stach zu. Der Stiel durchdrang Gandes' Auge und kam am Hinterkopf wieder heraus. Er war sofort tot. Als Skorpi und Elva zurück in der Kommandozentrale waren, sagte Lunaria: "Skorpi, gib mir die Koordinaten." Lunaria gab die Daten in den Navigationscomputer ein und startete das Raumschiff.
Acht Stunden später erreichte das Raumschiff sein Ziel. Lunaria sendete eine Funkmeldung an die Hydra. Als die drei wieder auf der Hydra waren, wurde das fremde Raumschiff gesprengt. Jane verlangte einen ausführlichen Bericht von Lunaria. "Ich konnte zwar nicht verhindern, dass die Androiden weiterhin von Kopfgeldjägern gejagt werden, aber ich konnte ihren Untergang etwas verzögern", erklärte Lunaria.
Fortsetzung folgt