Lunaria-Galaxie
Forum»Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra»Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra Kapitel 54

Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra Kapitel 54

0 Antworten 1 Aufrufe
Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
23.10.2020, 18:58 Uhr
Ersteller#1

Der Wirbel

Teil 4

Elva starrte die Ortung an. Die Ortung zeigte eine andere Strecke an, wie sie ihr Ziel erreichen konnte, aber diese Strecke waren nochmal 4 Minuten. Elva dachte nach (Jetzt nochmal 4 Minuten, 5 Minuten sind schon vorbei, dann wären es insgesamt 9 Minuten, eine Minute brauche ich um die Bombe an der richtigen Stelle zu platzieren, dann sind es insgesamt 10 Minuten. In 9 Minuten würde ich die Strecke zurück schaffen, dann hätten wir insgesamt 19 Minuten. Aber mein Zeitfenster ist maximal 16 Minuten, dann würde ich 3 Minuten zu spät kommen, der Strukturriss wäre denn geschlossen). Elva hatte jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder sie würde jetzt umdrehen und aus der Strukturriss wieder verschwinden, bevor der sich schloss, oder sie würde ihr Auftrag ausführen, wenn sie das tat, würde sie nicht mehr rechtzeitig den Strukturriss erreichen. Das würde bedeuten sie wäre zwischen die beiden Energiewände gefangen. Das würde ihren sicheren Tod bedeuten. Sie war erst einige Wochen an Bord der Hydra, aber sie mochte alle, besonders Skara, es war ihre beste Freundin. Sie wusste, wenn sie jetzt umkehren würde, wären ihre Freunde, für ewig in der Energie-Blase gefangen. Oder sie würden sie für einen Feigling halten, weil sie denn Einsatz abgebrochen hat. Sie war vielleicht alles Mögliche, aber sicherlich nicht feige. So beschloss Elva mit dem Flug fort zufahren. Nach 4 Minuten erreichte sie ihr Ziel. Sie platzierte die Bombe. Der Zeitzünder der Bombe fing an zu laufen, in 15 Minuten würde die Bombe explodieren. Elva entfernte sich mit ihre Drohne 1.000 Kilometer von der Bombe und nahm, warte Position ein.

Zur gleichen Zeit auf der Hydra. Die ganze Besatzung starrte auf den Panoramaschirm, der mit der Ortung gekoppelt war. Auf dem Panoramaschirm war der Strukturriss zu erkennen. Sie warteten auf der Rückkehr von Elva. „Wo bleibt sie nur?“, wollte Skara wissen. „Die 14 Minuten sind noch nicht ganz so um, sie wird sicherlich gleich kommen, Skara“, erwiderte Jane. Es waren jetzt 15 Minuten vergangen, langsam wurde Jane, jetzt auch nervös. Kurz darauf schloss sich der Strukturriss. Jane wusste, dass Elva jetzt rettungslos verloren war. Mit Tränen in den Augen sagte Skara „Du bist schuld, dass Elva jetzt stirb, du hättest sie niemals in diesen Einsatz schicken sollen“. Jane konnte Skaras Gefühlsausbruch verstehen, schließlich war Skara, noch ziemlich jung. „Vor diesen Einsatz habe ich lange mit Elva gesprochen und ihr paar Mal erzählt wie gefährlich dieser Einsatz werden könnte, es wäre sowas wie ein Himmelfahrtskommando. Aber sie ließ sich von diesem Einsatz nicht abbringen, sie wollte uns retten, besonders dich wollte sie retten. Sie sagte, du bist ihre beste Freundin. Jetzt wollen wir hoffen, dass sie die Bombe noch am richtigen Platz platzieren konnte. Sonst wäre sie umsonst gestorben. Wenn alles nach Plan läuft, müsste die Bombe in 9 Minuten explodieren“. „Wie kannst du jetzt nur noch an diese Bombe denken, Elva ist für uns gestorben“, sagte Skara, ihr liefen die Tränen. „Ich weiß, aber trotzdem dürfen wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren“. Die Zeit lief. Nachdem die berechnete Zeit abgelaufen war, sagte Nora „Jetzt müsste sich ein stilles Auge in den Würfel bilden“. Aber nichts geschah. „Lass uns doch einen Augenblick warte, vielleicht ist da ja was zwischen gekommen“, sagte Alita. 3 Minuten später, schrie Josie fast, sie saß an der Ortung „Seht ihr, es fängt an sich ein Auge im Wirbel zu bilden“. Jane ab sofort den Befehl an Sina und Gatas Schiff „Volle Beschleunigung“. Beide Raumschiffe schossen auf das Auge drauf zu. Sie wussten, das Auge würde sich nach 2 Minuten wieder schließen. 15 Sekunden vor die 2 Minuten Frist durchflogen die beiden Raumschiffe das Auge. Sie waren wieder im freien Weltraum. Sie hatten die Energie-Blase hinter sich gelassen. Nach 10 Millionen Kilometer kamen beide Raumschiffe zum Stillstand. Gata nahm Verbindung mit Jane auf „Ich bedanke mich für eure Hilfe, ohne eure Hilfe wären wir nie aus diese Falle gekommen“. Gata hatte mit bekommen, das Elva von ihrem Einsatz nicht zurückgekommen war „Es tut mir furchtbar Leid um euer kleines Bienchen. So klein wie sie ist, für mich ist sie eine Heldin“. „Ja das ist sie“, erwiderte Jane. Kurze Zeit später beschleunigte Gatas Raumschiff und verschwand in den tiefen des Weltraums.

Elva dachte (Heute wird nicht gestorben. Einer muss schließlich auf die Besetzung der Hydra aufpassen). Sie wartete die Explosion der Bombe ab. Danach beschleunigte sie ihre Drohne Richtung Wirbel. Sie hoffte, dass es in den Wirbel auch kleine Strukturrisse geben würde, dass sie bis zum Auge vordringen konnte. Die Drohne drang in den Wirbel ein und wurde erfasst. Die Drohne wurde in Wirbel hin und her geschleudert. Immer wieder wurde ihr Andrukabsorber überlastet und es kamen einige Gravos durch. Sie hatte das Gefühl als würden ihr alle Knochen brechen und dabei hatte sie gar keine Knochen. Elva kämpfte gegen ihre Bewusstlosigkeit an. Sie wusste, dass sie ein 2 Minuten Fenster hatte, sie musste innerhalb dieser Zeit das Auge erreichen, sonst war sie rettungslos verloren. Sie kam das Auge immer näher. Plötzlich war sie im Auge, sie drückte den Schubhebel nach vorne, die Drohne schoss auf dem Wirbel. Sie ortete in 10 Millionen Kilometer die Hydra. Elva bekam den Funkverkehr zwischen den beiden Raumschiffe mit. Sie freute sich, das selbst Jane sie für eine Heldin hielt. Als die Drohne die Hydra genähert hatte, nahm Elva Funkkontakt mit der Hydra auf.

Die Besatzung der Hydra war tief bedrückt, sie waren die Falle entgangen, aber es hatte ihnen ein Besatzungsmitglied gekostet. Jane sagte zu Sina „Gebe Schub, wir verschwinden jetzt auch aus diesem System“. „Einen Moment“, sagte Josie, die an der Funkanlage saß „Ich bekomme gerade einen Funkspruch rein“. „Von wem? Lasse hören“, forderte Jane, Josie auf. Josie spielte die Funknachricht ab „Hier ist eure kleine Heldin, könnt ihr mal ein Hangartor öffnen, das ich ein fliegen kann. Und ich verlange eine Massage und ein Schälchen Honig extra“. Skara Gesicht fing an zu strahlen, sie schrie es fast „Elva lebt“. Skara rannte los Richtung Hangar. „So so, unsere Heldin fängt jetzt an zu verlangen. Reicht es nicht, wenn unsere Prinzessin immer alles Mögliche verlang?“, sagte Jane mit einem lächeln im Gesicht. „Wir gehen jetzt schwere Zeiten entgegen“, lachte Alita.

Ende dieser Geschichte, die nächste wird folgen ...



Einloggen um auf dieses Thema zu antworten.