[left]Es war eine sternenklare Nacht und wir saßen am Lagerfeuer – wobei ich mehr lag als saß, jedoch verhinderten meine gefesselten Hände, dass ich eine bequemere Position einnehmen konnte. Ich schaute den Riesen über den Flammen hinweg an.
„Glotz nicht so doof, kleines Scheusal“, fuhr er mich an.
Trotz meiner misslichen Lage konnte ich das Heben meiner linken Braue nicht verhindern. „Wenn ich nicht blöd glotzen soll, womit soll ich mir denn dann die Zeit vertreiben?“, provozierte ich ihn.
Er grinste mich mit seinen gelblichen und dolchgroßen Zähnen an und zeigte nach oben. Dort oben in dem goldenen Herbstlaub sprangen kleine pelzige Tierchen von einem Ast zum anderen. „Kannst Puschelschwänzchen anglotzen, die waren schneller als du. Und jetzt kannst du hier sitzen und hochglotzen, solange Grmkebbelmotschkakeif auf das Feuer aufpasst.“
Ich wandte meinen Blick von den Pelztieren ab und betrachtete skeptisch das Feuer. „Ich glaube das Feuer ist groß genug, um uns die Nacht über zu wärmen.“
Daraufhin lachte Grmkebbelmotschkakeif: „Du hast komischen Traum. Das Feuer soll nur dich heute Nacht wärmen.“
Die Erkenntnis, heute Nacht von diesem Monster gefressen zu werden, ließ mich die Augen aufreißen und Grmkebbelmotschkakeif kam hungrig auf mich zu.[/left]