Die Weltraum-Werft
Teil 6
Es war 8 Uhr morgens. Die Hydra hob ab von der Werft und nahm Kurs auf den Pflanzen-Planeten. Nach einer halben Stunde erreichte die Hydra den Planeten und schlug eine Kreisbahn um den Planeten ein. Nach einige Ortungen ging die Hydra in den Sinkflug über und landete auf den See in der Nähe, des abgestürzten Werft. Gleich darauf fing die Hydra an, in den See einzutauchen. In 100 m Tiefe nahm die Hydra, Kurs auf den Rand des Sees.
Lunaria, Skara und Elva stiegen in den Maulwurf ein und nahmen Platz. Sie machten noch ein System-Check. Der Hangar wurde geflutet. Dieser Hangar war für das einzelne Shuttle gedacht, das auch ein U-Boot Modus hatte, für unter Wasser Einsätze. Nachdem der Hangar geflutet war, öffneten sich das Hangar Tor. Der Maulwurf war, auch tauch fähig. Nachdem der Maulwurf den Hangar verlassen hatte, nahm der Maulwurf Kurs auf den Rand des Sees, in 100 m Tiefe. Nach 5 Minuten hatte sie den Rand erreicht. „Jetzt wollen wir doch mal sehen, ob das Gerät auch das hält, was es verspricht", sagte Lunaria. „Wieso, du hast das Gerät doch mit entwickelt, was soll denn da schon schiefgehen?", erwiderte Skara. „Da hast du auch wieder recht, was soll denn da schon schiefgehen", lächelte Lunaria. Die Spitze des Maulwurfs fing an zu rotieren, aus viele kleine tausende von Löcher drang ein kleiner Designator-Strahl heraus. Der Strahl löste Materie auf. Der Maulwurf drang in den Boden ein. Er schaffte sogar seine vorgegebene Geschwindigkeit, 2 km in einer Stunde. Nach 4 Stunden hatte der Maulwurf sein Ziel erreicht, unter der Werft, an einer kleine Bodenschleuse. Bis jetzt lief alles nach Plan. Der Maulwurf hatte sich an der Schleuse angekoppelt.
Lunaria schickt der einen Funk Impuls Code raus, der sie von Puk bekommen hatte, der sollte die Schleuse öffnen aber nichts passierte. „Und wie bekommen wir jetzt die verfluchte Schleuse auf?", wollte Skara wissen. „Jede kleine Schleuse hat auch ein Mechanismus, dass man sie per Hand öffnen kann", erwiderte Lunaria. Lunaria macht dich sich an der Schleuse zu schaffen, kurz darauf öffnete sich die Schleuse.
„So Elva, jetzt bist du dran, dann schaue mal, ob du die Besatzung finden kannst", sagte Lunaria. Elva flog durch die Schleuse, vor ihr tat sich ein riesiger Raum auf, der Raum war in leicht dunklem roten Licht gehüllt, es schien, dass es die Notbeleuchtung war. Elva fand diesen Raum gespenstisch, das lag wohl an der Beleuchtung. Nachdem sie diesen Raum durchflogen hatte, flog sie eine Etage höher, da traf sie auch auf einige der 2 m lange Lianen, aber die beachteten sie nicht. Um mehr Etagen sie höher flog, umso mehr Spuren waren von Kämpfe zu sehen. Elva sah auch immer mehr Leichen, von der Besatzung. Einige Skelette die schon Monate tot sein mussten, aber auch Leichen die erst einige Tage tot waren. Sie sah auch viele verkohlte Lianen. Es sah so aus, als ob die Besatzung sich mit Flammenwerfer verteidigte. Sie erreichte die achte Ebene. Hier schien die heftigsten Kämpfe stattgefunden zu haben. Sie sah viele Leichen und auch viel verkohlte Lianen. Sie bemerkte das weit im Hintergrund, viele tausende der Halb intelligenten Lianen aufhielten. Ein Teil der achte Ebene war wie eine Festung ausgebaut. Es war wohl der letzte Fluchtort für die Besatzung. Hinter diesen Wänden müsste der Rest der Besatzung stecken. Elva machte sich auf den Weg zurück nach Lunaria und Skara, und berichtete was sie herausgefunden hatte. „Na dann wollen wir uns mal auf den Weg machen, das wird bestimmt lustig, Skara". Lunaria schnallte sich den Mobilien Transmitter auf ihr Rücken, die 40 kg Gewicht machten ihr nichts weiter aus. Lunaria machte sich Sorgen, 100 der Lianen wäre wohl kein Problem, aber tausende? Sie erzählte Skara nichts von ihre Sorgen. Lunaria nahm ihre beiden Schwerter in der Hand und Skara ihr Excalibur. Die drei machten sich auf den Weg. Sie passen auf, dass die Lianen nicht aufmerksam auf sie wurden. Die ersten sieben Etagen schafften sie ohne Probleme. Als sie in die 8. Etage ankamen, merken die Lianen durch Zufall, die beiden. Sie griffen an. „Passe auf Skara, da kommen die Lianen", sagte Lunaria. Elva war zu klein, sie wurde von der Lianen nicht beachtet. Ein Kampf um das nackte Überleben entbrannte. Lunaria kämpfte mit ihren Schwertern, mit einer Präzision einer Maschine. Ihr fielen hunderte von Lianen zum Opfer. Skara kämpfte auf verbissen. Lunaria war stolz auf Skara, mit welcher Präzision sie kämpfte. Die Lianen versuchten immer wieder, sich um ihre Opfer zu schlingen und zu zerquetschen. Aus den Augenwinkeln sah Lunaria wie Elva in den Kampf eingriff. Lunaria wusste um das tödliche Gift, was Elva in ihren Stachel hatte. Mit waghalsigen Flugmanöver, flug Elva, ein nach dem anderen Liane an und stach sie. Die Lianen waren auf der Stelle tot. Elva versuchte Skara den Rücken freizuhalten. Lunaria dachte (Unser kleines Bienchen ist doch für was zu gebrauchen). Es drängen immer wieder neue Lianen nach, es waren tausende. Lunaria fing an sich große Sorgen, um Skara zu machen. Sie standen eine Macht gegenüber, die sie nicht gewachsen waren. Selbst der Rückweg war jetzt schon abgeschnitten. Lunaria hatte die Verantwortung für Skara und Elva. Lunaris, Positronik fing an Berechnungen anzustellen und kann zu den Schluss, dass Skara in wenigen Augenblicken sterben würde, der Schutzschirm, der Skara, dank Excalibur hatte, würde nicht mehr lange die Belastung aushalten. Um Elva machte sich Lunaria keine große Sorgen, sie war klein, sie konnte sich in jede Ritze verstecken, die Lianen würden sie niemals schnappen. Und sie selber? Sie bezweifelte, dass die Lianen die Kraft hatten, ihr Titan Skelett zu zerquetschen. Früher oder später würde Lianen wieder von hier ablassen. Lunaria war verzweifelt, wie konnte sie Skara jetzt noch retten?
Poco war der Besitzer dieser Werft. Poco war verzweifelt wie soll er jetzt noch den Rest seiner Besatzung retten. Sie hatten über Monate ein Abwehrkampf gegen Lianen geführt. Er hatte viele gute Leute verloren. Sie mussten über die Monate immer mehr Sektoren der Werft aufgeben, die sie an den Lianen verloren hatten. Aber über die Monate, hatten sie in der achten Etage, eine Sektion als eine Art Festung ausgebaut, als ihr letzter Zufluchtsort. Die Werft wurde noch mit funktionierenden Kameras beobachtet. Sie konnten beobachten, dass sich immer mehr Lianen an der Werft zusammen zogen, es waren Zehntausende. Es schien, dass sich die Lianen zu einem Großangriff formierten. Poco war klar, dass sie diesen Angriff nicht mehr überleben würden. Ihre Stunden waren gezählt. „Poco, komme schnell mal her", sagte sein Stellvertreter, der an einen Überwachungsmonitor saß. Poco starrte auf dem Monitor, er glaubte nicht, was er da sah. Zwei unbekannte Lebewesen, aus einem Volk, den er nicht kannte, kämpften einen verzweifelten Kampf, gegen die Lianen. Er sah, dass es zwei Frauen waren. Er war erstaunt, mit welcher Geschicklichkeit, die beiden Frauen, im Kampf vorgingen. Solche Kämpferinnen, hatte er noch nie gesehen. „Wir müssen die beiden retten", sagte Poco zu seinem Stellvertreter. 300 Mann, bewaffneten sich mit einem Flammenwerfer. Das Schott öffnete sich und 300 Mann stürmten auf die Lianen zu. Es entbrannte ein heftiger Kampf. Poco schrie den beiden Frauen zu „Ab mit euch beide, zu uns in die Festung". Lunaria und Skara rannten auf dem Schott zu und Elva folgte den beiden. Die 300 Mann zogen sich auch wieder zurück, in die Festung. Lunaria, Skara und Elva stellen sich bei Poco vor. „Danke, dass ihr uns unsere Ärsche gerettet hast, Poco", sagte Skara. Lunaria sah, das Poco ein trauriges Gesicht machte. Sie hatte mitbekommen, dass einige von Pocos Männer, bei der Rettung ums Leben gekommen waren. Lunaria sagte „Es tut mir leid um deine Männer". „Danke, aber wir werden sowieso, in einige Stunden sterben. Es scheint so, dass die Lianen einen Großangriff planen, den werden wir sowieso nicht überleben". „Da mache dir mal keine Sorgen, Poco, wir drei sind hier um eure Ärsche zu retten", sagte Elva. „Lehrnt Elva, diese unanständige Wörter alle von dir, Skara?", fragte Lunaria. „Wir sollen dich vom Puk grüßen, er schickt uns". Lunaria fing an den Mobilien Transmitter aufzubauen. Skara erklärte die Funktionsweise des Transmitters. Nach 18 Stunden war die komplette Rettung abgeschlossen. Alle Mann befanden sich jetzt auf Puks Werft. Die Hydra hielt sich noch paar Wochen auf der Werft auf, danach verschwand sie wieder in den Weltraum.
Ende dieser Geschichte, die Nächste wird folgen ...