Teil 3
Tod den Androiden
Kommandant Gandes sah ein, das er gegen die beiden Raumschiffe keine Chance hatte. Er kapitulierte. Er wurde aufgefordert die Hangartore zu öffnen, das Raumschiff sollte geentert werden. Seine Mannschaft wurde gefangen genommen und in den Zellenraum gebracht, wo sich Lunaria aufhielt. Es waren 63 Mann, die in den 20 Zellen aufgeteilt worden. Die Fremden verließen den Raum wieder. Gandes Zelle war genau gegenüber von Lunarias Zelle. „Mir scheint, du bist in eine unangenehme Lage, Kommandant Gandes“, sagte Lunaria lächelnd. „Was geht es dich an, in welche Lage ich bin, Androidin?“. „Jetzt mal nicht so unfreundlich, da wo ich herkomme, versucht man das Raumschiff wieder zurück zu erobern, oder meint ihr, das ihr wieder frei gelassen werdet?“. „Ganz sicherlich nicht. Die uns angegriffen haben, verschleppen ihre Gefangene zu ihren Planeten. Die Gefangene werden im Bergbau eingesetzt und als Sklaven gehalten. Nach Berichten, die ich kenne, überlebt es keiner mehr als ein Monat“. „Ich mag euch ja nicht, aber das Schicksal sollt ihr denn doch nicht erleiden, wir sollten das Schiff zurück erobern“, meinte Lunaria. Kommandant Gandes fing an zu lachen „Wie sollen wir das denn machen. Willst du die Eindringlinge mit einem Besen ein überbraten? Beim Entern habe ich 112 Mann verloren. Die hier in den Zellen ist der Rest meiner Mannschaft“. „Die Idee mit den Besen ist gar nicht so schlecht. Da drüben in der Ecke steht sogar einer“, sagte Lunaria lächeln. Als die Gefangene in den Zellenraum gebracht wurden, war Skorpi auch mit rein geschlüpft und hatten sich sofort in Lunarias Zelle begeben, ohne das es wer mit bekam. Lunaria befahl den Beiden, wenn der Ausbruch beginnt, sollten die Beiden aufpassen, das den anderen Gefangene nichts geschah. Lunaria wusste von den Beiden das vor den Zellenraum eine Wache stand. Lunaria fing laut an zu rufen „Ich möchte einen Besen und das Raumschiff sauber machen“. Das wiederholte sie immer wieder, laut. Nach eine kurze Zeit ging es der Wache so auf die Nerven. Er betrat den Zellenraum und ging zu Lunarias Zelle, bis zu ihrer Tür und sagte verärgert „Was stimmt mit dir nicht, du Androidin, ist bei dir eine Schraube locker?“. „Ich möchte einen Besen“. Die Wache trat ganz dich an die Zellentür und sagte „Halte das Maul, du nervst mit deinen Besen“. Die Wache bekam die Bewegung gar nicht so schnell mit. Lunaria griff nach seinem Hals und drückte zu. Die Wache brach tot zusammen. Gandes war entsetzt, wie schnell Lunaria die Wache um gebracht hatte. Lunaria nahm die Wache den Schlüssel ab, öffnete ihre Tür und ging in die Ecke und holte den Besen. Danach ging sie zu Gandes Tür und sagte „Ich schlage dir einen Deal vor. Ich helfe dir das Raumschiff zurück zu erobern und du bringst mich wieder zu der Stelle, an der ihr mich Entführt habt“. „Willst du die Eindringlinge mit den Besen verhauen, es sind so um die 100 bis 120 Mann“. „Ja so in der Art, was ist jetzt, steht der Deal?“. Gandes überlegte einen Augenblick (Sollte er in den Bergbau elendlich verrecken, oder im Kampf um das Raumschiff sterben). Er sog den Kampf vor, trotz das er Lunaria für eine durch geknallte Androidin hielt. „Gut der Deal steht“, erwiderte Gandes. Lunaria brach den Besen vom Stiel ab und warf den Besen in die Ecke und behielt nur den Stiel. Sie öffnete Gandes Tür und sagte „Jetzt gehe voraus und zeige mir den besten Weg zur Kommandozentrale, die müssen wir zuerst zurück erobern“. Gandes ging voraus, er kannte sein Raumschiff genau. Er suchte den besten Weg, das man keine Eindringlinge über den Weg lieft. Sie konnten die Kommandozentrale erreichen, ohne von wem gesehen zu werden. Sie schauten um die Ecke in die Kommandozentrale hinein. Es hielten sich 14 Mann drinnen auf. „Was machen wir jetzt?“, fragte Gandes. Ohne Gandes eine Antwort zu geben, stürmte Lunaria in die Zentrale. Was Gandes zu sehen bekam, stockte ihn den Atem. Er hatte schon einige male mit Kampf-Androiden zu tun gehabt, aber was er hier sah, hielt er vorher für unmöglich. Nach knapp eine Minute war der Kampf vorbei und in der Kommandozentrale gab es 14 Leichen. „Kannst hier in der Zentrale die Com auf dem Schiff ausschalten?“, wollte Lunaria wissen. „Ich kann noch mehr, ich kann ein Störsender aktivieren, denn können die Eindringlinge nicht mehr mit Funk einander in Verbindung treten“. „Mache das“. Nachdem Gandes das gemacht hat, verriegelten sie die Tür zur Kommandozentrale. Jetzt kam keiner mehr rein. „Jetzt kümmern wir uns um den Maschinenraum“, sagte Lunaria. Im Maschinenraum hielten sich 40 Männer auf. Lunaria griff an. Nach 5 Minuten war der Maschinenraum übersät mit Leichen. „Jetzt kümmern wir uns um die Restlichen, die im Schiff verteilt sind“. Lunaria hinterließ eine Spur von Blut und Tod. Nach einer Stunde sagte Lunaria „Um die restlichen können sich deine Männer kümmern und die suchen, sonst dauert es zu lange“. Die Männer wurden frei gelassen und in der Waffenkammer mit Waffen ausgerüstet. Die Männer machten auf die letzten Eindringlinge. Nach zwei Stunden schien es, das es keine Eindringlinge mehr gab. Lunaria war mit Gandes und 15 Männer in der Kommandozentrale und sie sagte „Ich habe meinen Teil des Deals eingehalten, das Schiff ist wieder in deine Hand, jetzt halte dein Teil der Abmachung ein“. Gandes fing an zu lachen und sagte „Du glaubst doch wohl nicht, das ich dich frei lasse, für dich werde ich eine sehr hohe Prämie kassieren“. Acht von Gandes Männer hoben ihre Impulsgewehre und richten sie auf Lunaria. „Ich sage es dir nochmal im Guten, halte dich an die Abmachung, oder ihr werdet alle sterben“, sagte Lunaria eindringlich. Die Männer fingen an zu lachen. „Niemals werde ich dich frei lassen“, sagte Gandes. Lunaria gab Skorpi und Elva ein Zeichen mit ihre Augen, was sie abgemacht hatten. Skorpi fuhr seine Mikro Impulskanone aus, im Bruchteil einer Sekunde lebten die acht Männer mit den Gewehren nicht mehr. Um die anderen sechs kümmerte sich Elva. Augenblick später waren die auch Tod. Nur noch Gandes lebte. „Jetzt mache deine Monitore an und sehe zu wie deine Rest-Besatzung stirbt“. Skorpi und Elva machten sich auf den Weg. Gandes konnte auf den Monitoren nicht erkennen, woran seine Besatzung einer nach den anderen starb. „Jetzt gibt es nur noch dich, du hättest dich an den Deal halten sollen und jetzt stirbst du“. Lunaria nahm den Besenstiel und stach zu. Der Stiel durch drang Gandes Auge und kam am Hinterkopf wieder raus. Er war sofort tot. Als Skorpi und Elva wieder in der Kommandozentrale waren, sagte Lunaria „Skorpi gebe mir die Koordinaten“. Lunaria fütterte mit den Daten den Navigations-Computer. Danach startete sie das Raumschiff. Acht Stunden später war das Raumschiff am Ziel. Lunaria schickte ein Funkspruch an die Hydra. Als die drei wieder auf der Hydra waren, wurde das fremde Raumschiff gesprengt. Jane forderte von Lunaria einen genauen Bericht. „Ich konnte zwar nicht verhindern, dass die Androiden weiterhin von Kopfgeldjäger gejagt werden, aber ich konnte ihren Untergang bisschen heraus zögern“, sagte Lunaria noch.
Ende dieser Geschichte, die nächste folgt ...