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Den Schalter auf Ruhe stellen

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punktal
Dabei seit Apr. 2020
18.04.2021, 08:57 Uhr
Ersteller#1
Stress und Ängste schaden langfristig der Gesundheit.
Mit der Atmung haben wir ein wirksames Werkzeug, um dem entgegenzuwirken.
Thomas Loew, Professor für Psychosomatik und Psychotherapie an der Universität Regensburgerklärt erklärt wie eine bewusste Atmung dazu beitragen kann, Körper und Geist gesund zu halten.
"Wenn ich meinen Blutdruck beeinflussen möchte, gaukle ich dem Körper vor, dass er schläft und bei einem Schlafenden ist die Atemfrequenz niedrig". Etwa zwölf Atemzüge pro Minute ist eine normale Frequenz im wachen Ruhezustand. Wenn man diese auf sechs Atemzüge reduziere, könne man den Körper in wenigen Minuten in eine Phase der Regeneration und Erholung versetzen.
"Die Hälfte der Menschen schafft das innerhalb von drei Minuten", so Loew. Spätestens nach zehn Minuten könne jeder diesen Zustand erreichen. Weil die Zahlen durch die Eselsbrücke mit dem Namen deines bekannten Duftwassers einprägsamer sind, heißt die Formel dafür "47-11":
[list]
[*]Vier Sekunden lang einatmen.
[*]Sieben Sekunden lang ausatmen.
[*]Die Übung elf Minuten lang durchführen.
[/list]
"Wenn man das zweimal macht – zehn Minuten am Morgen und zehn Minuten am Abend – senkt man den mittleren Blutdruck um etwa acht mmHg", so Loew. Patienten mit leichtem Bluthochdruck könnten allein dadurch auf Medikamente verzichten. Bei stärker erhöhtem Blutdruck seien weniger Medikamente notwendig.

Quelle:https://www.gmx.at/magazine/gesundheit/atemuebung-stress-foerdert-bewusstes-atmen-gesundheit-35693776 

Ich habe das heute gemacht und es stimmt, man wird ruhiger. Ich kann mir gut vorstellen, sofern man daran denkt, dass es in Stresssituationen, oder auch beim Einschlafen helfen kann. Medikamente reduzieren zu können, glaub ich auch noch, aber diese völlig absetzen, das bezweifle ich dann doch. 

• Was sagt ihr dazu?
• Hat jemand damit Erfahrung gemacht?
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
19.04.2021, 08:52 Uhr
#2
Das freut mich, wenn es dir hilft :)
punktal
Dabei seit Apr. 2020
20.04.2021, 14:11 Uhr
#3
Es hilft sogar bei Gesprächen, die zu "explodieren" drohen.
Wurde dabei gefragt was los ist. ~gg Hab ich geantwortet: ist mein Asthma, ich veratme. Image
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
25.04.2021, 09:41 Uhr
#4
Was meinst du denn mit explodieren? Wenn dich was ärgert?
punktal
Dabei seit Apr. 2020
25.04.2021, 17:20 Uhr
#5
Wenn aus einer normalen Diskussion, ein unschönes Streitgespräch wird. Und um es nicht eskalieren zu lassen, "veratme" ich oder zähle im Kopf sehr langsam von 10 rückwärts.
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
26.04.2021, 09:07 Uhr
#6
Wenn das hilft... und wirkt sicher auch deeskalierend. Also eine gute Methode!
punktal
Dabei seit Apr. 2020
27.04.2021, 10:50 Uhr
#7
Meistens schon. Wenn man im Kopf zählt kann man sich auf eine Denkpause ausreden, aber wenn man schnauft wie ein Pferd,  ~lach~  das war eindeutig kontraproduktiv. Mein Gegenüber fühlte sich verpopscht. Dabei hab ichs doch nur gut gemeint. gg
Nach 4 Tagen der Erklärungen und Entschuldigungen war dann alles wieder halbwegs gut.

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