Lunaria-Galaxie
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Das Geheimnis vom Seifenblasenplaneten

47 Antworten 4 Aufrufe
punktal
Dabei seit Apr. 2020
08.05.2021, 23:44 Uhr
Ersteller#1
Nicht weit entfernt von der Lunaria-Galaxie befand sich der Seifenblasenplanet. Er schillerte wunderschön in allen Farben. Wie der Name schon vermuten lässt, gab es keine Häuser, sondern Seifenblasen und statt Tag und Nacht, waren diese Seifenblasenhäuser durchsichtig oder milchig. Hier gab es keine Sprache sondern nur Mimik und Gestik, alles ruhig und sanft.
Es gab keinen Neid, keine Gier, keinen Hass, keine Gewalt, keine Missgunst,… .
Es gab auch keine Messer oder Waffen, denn dafür lebten die Bewohner zu gefährlich.
Wenn man Hunger oder Durst hatte, stellte man sich das Gewünschte vor und schon hielt man es in Händen.
Jedoch wie jeder Planet, hatte auch dieser sein Geheimnis.
Auf dem Planten gab es niemals Platzmangel, denn alles löste sich einmal in Nichts auf.Wenn von einem Lebewesen die Zeit gekommen war, verpuffte dieses mit all dem Hab und Gut inklusive dem Seifenblasenhaus, und viele Glitzersterne waren in der Galaxie zu sehen.
Dort wo Platz entstand konnte somit wieder ein neues Seifenblasenhaus für junge Bewohner entstehen.
Die Straßen sahen aus wie Regenbogen, und niemand musste gehen oder laufen.
Man wurde auf ihnen automatisch befördert wohin man wollte. Somit war es auch umweltfreundlicher, da es keine Autos oder dgl. gab.
Ein traumhafter Planet werdet ihr euch nun denken. Doch hat er ein ganz böses Geheimnis.
Schon oft in all den Galaxiejahren wollten ihn Außenstehende erforschen. Doch keiner kam jemals von dort zurück. Nun werdet ihr euch bestimmt fragen, warum?
Das ist schnell erklärt.
Man wurde freundlich aufgenommen, durfte bleiben, sich eingliedern und anpassen. Man wurde in kürzester Zeit einer von ihnen. Jedoch konnte niemand mehr von dort weg. Die Versuchung war zu groß, bzw. der Nektar des Planeten ließ dies nicht zu.
Jeder Bewohner musste nämlich ein Stück Schokolade vor der Ruhephase vor die Türe legen.
Das war der Nektar des Planeten. Er wurde vom Seifenblasenplaneten langsam aufgenommen, machte so die Seifenblasenhäuser milchig und sorgte für die Nacht, die Ruhe und die Erholung. Auch für die Farbenpracht und all die Schönheit von dem Planeten.
Besucher denen es hier gefiel, und die dem Duft der Schokolade und der Versuchung widerstehen konnten, die konnten unbeschadet bleiben. Jedoch  jene die zu spät auf dieses Geheimnis kamen, der Versuchung nicht widerstehen konnten und die Schokolade gegessen haben, die wurden dann selber milchig und verschwanden für immer im Inneren des Seifenblasenplaneten.
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
09.05.2021, 08:10 Uhr
#2
Eine kleine, feine und fantaisevolle Kurzgeschichten! Wirst du da noch mehr zu schreiben?
punktal
Dabei seit Apr. 2020
09.05.2021, 10:44 Uhr
#3
Lieb von dir, danke. Und ja, sobald mir wieder was dazu einfällt werde ich es erweitern.
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
09.05.2021, 10:48 Uhr
#4
Na da bin ich gespannt Image
punktal
Dabei seit Apr. 2020
10.05.2021, 16:30 Uhr
#5
Der Planet hat auf der einen Seite eine angenehme Luftfeuchtigkeit und die Temperatur ist zwischen +20C° und +24C°. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. In Der Nacht sinkt sie auf  +18C° bis max. +16C° herab, damit man auch wirklich zu einem erholsamen Schlaf kommt. Es gibt nur dieses eine Klima auf dem Planeten, und niemand kennt hier etwas anderes.
Bei Stress gibt es auf dem Seifenblasenplaneten immer eine Umarmung und ein Lächeln.
Bei schönen Gedanken werden Sternschnuppen ins All gesendet.
Tränen gibt es bei allen nur aus Freude. Diese sind geschmacklos, und gleichzeitig das Quellwasser für alles.Die Fische am Seifenblasenplaneten sind für die Seifenblasen zuständig. Jedes mal wenn sie an die Oberfläche schwimmen blasen sie Seifenblasen aus, und atmen natürlich ein bevor sie wieder abtauchen.
Diese Seifenblasen werden wieder zum Bauen der neuen Häuser verwendet. Und wenn mal keine benötigt werden nimmt sie der Planet im Boden auf, und sie verschwinden wieder.Jede Familie hat einen anderen Beruf und eine andere Aufgabe, damit alle Bereiche ausgelastet sind. Man hilft sich gegenseitig, somit gibt es keine Bezahlung oder Geld.Alle sind bedacht ein harmonisches Gleichgewicht auf dem Planeten zu erzeugen und zu erleben, und sind harmonisch miteinander verbunden. Es gibt keinen Überfluss, aber auch kein Leid und keine Not.
Die Kinder lernen von den Eltern bis an deren Lebensende. Und sobald die Eltern zu schwächeln beginnen, sind sie automatisch für die Eltern da. Niemand wird weg oder abgegeben.
Das Meiste wird von Hand und auf natürliche Weise erledigt. Es gibt keinen Rasenmäher, sondern genügend Tiere für die es Futter ist.
Viele Tiere werden auch eingespannt und arbeiten mit, wie die Giraffen und Elefanten, die das Obst von den Bäumen ernten.
Der Maulwurf bringt das Gemüse an die Oberfläche.
Die Beuteltiere transportieren im Beutel die Lebensmittel zu den gewünschten Orten.
Die kleinen Affen sind Beerenpflücker und die großen Affen die Manager und Aufseher,... .

Auf der anderen Seite des Planeten, der eine Scheibe ist, herrschen dagegen sehr raue Bedingungen und Sitten.
Hier ist es eisig kalt und alles gefroren. Die Temperaturen sind im Schnitt zwischen -18C° bis-60C°. Der Boden ist aus Eis und natürlich sind auch die Häuser aus Eisblasen.
Die meisten Tiere sind wild und ungezähmt. Hier heißt es fressen oder gefressen werden.Lebewesen die hier leben sind genau das Gegenteil, als jene von der anderen Seite.Also eher laut, hart, unnachgiebig, aber dafür die besten Jäger.
Sie verständigen sich durch Klopf und Schnalzlaute mit Knochen oder Riemen aus Lederhaut der erbeuteten Tiere.
Der oder die Älteste jeder Familie ist das Oberhaupt, und deren Anordnungen das „Gesetz“ für den gesamten Familienclan.
Hier ist es noch wichtiger, dass man sich auf einander verlassen kann, als auf der warmen Seite des Planeten.
Aber auch hier gibt es kein Zahlungsmittel, sondern man tauscht die Waren untereinander aus.
Das ist besonders wichtig um hier überleben zu können.
Wo jedoch auf der anderen Seite gemeinsam gefeiert wird und man sich umarmt, ziehen sich hier die Familien zurück und bleiben unter sich. Sie begegnen sich nur um zu überleben, und wenn es unbedingt sein muss.
Hier sind die Meeresbewohner viel größer, deshalb reicht eine Blase meistens für ein Eishaus. Man weint auch nicht aus Freude, sondern sehr selten und dann nur aus Trauer.

Fortsetzung folgt ...
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
10.05.2021, 16:46 Uhr
#6
Sehr schöne Geschichte  und auf die Idee zu kommen , ist echt super. Bitte mehr davon 
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
12.05.2021, 10:54 Uhr
#7
Hm ob es zwischen den beiden Seiten wohl zu einem Konflikt kommt? Was meint ihr? Bin gespannt, wie es weiter geht.
punktal
Dabei seit Apr. 2020
13.05.2021, 15:04 Uhr
#8
Lass dich überraschen Freundchen.

Die Bewohner auf beiden Seiten sehen aus wie kleine niedliche runde rollende oder hüpfende Gummibälle. Die einen freundlich und aufgeschlossen, die anderen still und zurückhaltend. Keiner hat Haare oder Finger/Zehennägel. Die Frisur ergibt sich direkt aus der Kopfhaut heraus und wird nicht gekämmt oder gebürstet sondern geknetet und geformt.
Während sie auf der Seifenblasenseite blaue sowie grüne, strahlende Auge haben, sind es auf der Eisseite große dunkle Kulleraugen.
Sie haben ein kleines rundes Näschen mit 2 mini runden Lochöffnungen. Der Mund ist ebenfalls rund. Er hat aber verschiedene Farben. Die Babys bis hin zu den Erwachsenen haben einen orangefarbigen Mund, die Erwachsenen einen kirschroten, und die Senioren einen dunkelroten bis lilarotem Mund.
Die Ohren sehen ebenfalls wie runde Öffnungen aus, aber bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass es sich um eine Trichterform handelt. Sie können diesen kleinen Trichter ausfahren, um damit jedes noch so kleine Geräusch richtig erkennen zu können.
Ihr Hals sieht aus wie eine Scheibe, auf der der Kopf rundherum rollen kann. Das ist natürlich sehr praktisch weil man am Stand nach allen Richtungen Ausschau halten kann.
Der Körper ist ebenso eine runde Kugel.
Auch die Arme und Beine sind kugelförmig. Die Hand und Fußflächen sehen aus wie Scheiben, und die Finger sowie auch die Zehen sind kleine Kügelchen. An der Innenseite haben sie unsichtbare runde Noppen, die durch eine Art Schutzmechanismus unter der oberen Schicht verborgen sind, und an denen alles heften bleiben kann, wenn sie das wollen. Die Obere Schicht wird wie eine Schiebetüre etwas zurück geschoben und die Noppen kommen zum Vorschein. Werden diese nicht mehr benötig verschließt die obere Schicht die Noppen wieder.
Die Mütter tragen ihre Neugeborenen das erste halbe Jahr direkt am Körper. Die kleinen heften sich mit ihren Saugfingerchen an die eigenen Füße, und werden so wie ein Rucksack von den Müttern getragen. Da kommen ihnen die beweglichen Beinchen und Arme sowie diese Saugnoppen zum ersten Mal zu Gute. Sie können mit denen natürlich auch ganz unbeschwert Bäume hoch klettern.
Die Füße sind wie der Hals eine Scheibe, wo die Beine darauf kreisen können. Die „Rundlings“ wie sie sich nennen, sind trotz ihres runden Erscheinungsbildes dadurch sehr beweglich.
Außerdem können sie durch ihre Gedanken sehr vieles verändern. Wenn sie romantisch sind, können sie ihr Hautbild und die Haare glitzern oder leuchten lassen. Sie können jede Farbe annehmen und sich somit an die Umgebung anpassen. Durch diese Farbveränderung spielen die Kinder z.B. verstecken. Manchmal ist es diese Gabe auch eine Plage für die Eltern. Nämlich dann, wenn sie ihre Sprösslinge wieder „einfangen“ möchten. In sehr heiklen Situationen oder bei Gefahr können sie sich auch durch diese Fähigkeit teleportieren, oder einem Anderem  eine bildliche Nachricht senden.

Fortsetzung folgt...
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
13.05.2021, 16:33 Uhr
#9
Super , nun können wir uns die verschiedenen Seifenblasen  vorstellen. Sehr cool wieder geschrieben , bitte mehr davon .Image
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
14.05.2021, 08:44 Uhr
#10
Ihr Hals sieht aus wie eine Scheibe, auf der der Kopf rundherum rollen kann. Das ist natürlich sehr praktisch weil man am Stand nach allen Richtungen Ausschau halten kann.



Lach, das könnten manche Männer brauchen, wenn sie im Sommer den leicht bekleideten jungen Frauen in den Fußgängerzonen oder in den Parks nachstieren.^^

Echt tolle Einfälle, die mir Bilder ähnlich surrealer Maler in den Kopf zaubern, punktal.
punktal
Dabei seit Apr. 2020
14.05.2021, 08:59 Uhr
#11
ich bin total ~snief~ 
gerührt aber nicht geschüttelt und freu mich wie Image irre.
 Danke für das viele Lob, aber übertreibt mal nicht.
Sonst geh ich vielleicht doch noch irgend wann mit der Nase nach oben,
und bilde mir ein Hollywood oder Walt Disney Produktion meldet sich bei mir,
und will das verfilmen. ^^ Image
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
15.05.2021, 09:11 Uhr
#12
Image
punktal
Dabei seit Apr. 2020
16.05.2021, 08:24 Uhr
#13
Der Ring der beide Seiten von einander trennt und doch verbindet wird auch Zwischenwelt genannt. Die Mitte dieses „Ringes“ besteht aus eine Art Gummiklebemischung, und er dient als Ausgleich der Temperaturschwankungen, und damit der Planet auf beiden Seiten stabil im All bleibt. Durch den Temperaturunterschied der beiden Seiten, sieht es von weitem aus als würde ein Nebelkreis im Weltall schweben. Deshalb blieb und bleibt der Seifenblasenplanet auch unerforscht. Denn es ähnelt einem Wurmloch, und die Angst ist bei allen Bewohnern der umliegenden Planeten zu groß um darin für immer zu verschwinden.  
Natürlich wie auf jedem Planeten, gibt es auch auf diesem Forscher und Entdecker, die mehr Fragen als Antworten haben. Irgendwann kam einer dieser Forscher der Eisbewohner auf die „glorreiche Idee“, immer wieder mit dem Eispickel aus Fischzahn in die Eiskruste zu schlagen. Er vertrieb zwar jedes Mal, wenn er das machte, die Gigenten des Meeres, aber die Neugierde war zu Beginn noch größer als der Hunger, da sie ja Vorräte hatten.
Irgendwann blieb es auf der Seifenblasenseite nicht mehr unbemerkt. Durch die Gedankenübertragung und das sensible Gehör wurden die Bewohner der anderen Seite alarmiert, dass etwas anders ist. Sie konnten es zu Beginn nicht lokalisieren, jedoch instinktiv wussten sie, dass es zu einer Bedrohung werden könnte. Sie versammelten sich und hielten einen Ältestenrat ab, um die Kräfte zu bündeln und ihre weiteren Schritte zu „besprechen“.
Nach mehreren Tagen der Telkommunikation kamen sie zu der Lösung eine 10fache Seifenblase als Schutz für den Seifenblasenplaneten zu bauen, damit nichts in die  Blase, aber auch nichts aus der Blase austreten kann. Danach fingen sie in dieser Blase mit dem Klopfen gegen den Boden an, hörten mit ihren Trompetenohren am Boden, und danach  klopften sie wieder.
Es war nur mehr ein Geklopfe auf beiden Seiten. Die Meerestiere wurden sehr unruhig, und irgendwann begann der Planet ganz leicht ins Rotieren.

Fortsetzung folgt ...
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
16.05.2021, 09:09 Uhr
#14
Oh oh, das klingt ja gar nicht gut...
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
16.05.2021, 15:09 Uhr
#15
So erklärt sich also die Rotation von Himmelskörpern... aha.... spannende Fortsetzung punktal. Wird interessant zu lesen sein, wie das weitergeht und ob sich Unter- und Oberseite zusammenraufen.
punktal
Dabei seit Apr. 2020
17.05.2021, 20:12 Uhr
#16
Dr. Rimor auf der internationalen Weltraumwarte entdeckte mit seinem Team als Erster das sich bewegende „Wurmloch“ und schlug Alarm. Er verständigte alle Befehlshaber der umliegenden Galaxien. Doch keiner dieser hochrangigen Damen und Herren hatte den Mut sich dieses Problems anzunehmen.
Nur Sir Gene Ralis, Befehlshaber der Raumschiffflotte vom Planeten Lunaria-Galaxie meldete sich mit positiver Einstellung. Er versprach mit seiner Crew über eine Lösung des Problems zu sprechen, und bei einer Lösung sich wieder zu melden sowie dies auch zu übernehmen.
Sir Gene Ralis und Kapitän Darede Vil sahen sich die Aufzeichnungen von Dr. Rimor an. Drei Tage und Nächte mit kaum Schlaf grübelten sie mit der ganzen Belegschaft, wie sie das Problem in den Griff bekommen könnten.
Man kann nichts darum herum bauen, dass es sich darin geschützt bewegen könnte. Man weiß ja noch nicht einmal was es genau ist, und ob es dort Bewohner gibt. 

Schön langsam nahm das Ausmaß der Rotierung eine unangenehme Form für die Rundlings an. Da sie es immer mehr mit der Angst zu tun bekamen, verließen sie nur mehr selten ihre Seifenblasenhäuser. Die Neugierde des unheimlichen Klopfens hörte aber nicht auf, deshalb gingen sie immer wieder abwechselnd unter die große Seifenblase. Den Frosty-Rundlings ging es genauso. Sie hatten zwar Angst, aber die Neugierde siegte. 

Am 4 Tag hatte Prof. Rese Archer, Forscher der internationalen Weltraumwarte, eine Möglichkeit gefunden, die eventuell die Lösung des Problems sein könnte. Er kontaktierte Sir Gene Ralis und Kapitän Darede Vil, und berichtete über seine Berechnungen und die evtl. Lösung.
Kapitän Darede Vil fand den Vorschlag als sehr risikoreich, aber gestand dass es wahrscheinlich die einzige Lösung sein wird. Sir Gene Ralis  gab sein Einverständnis für die außergewöhnliche und sehr gefährliche Mission, und verständigte sofort Dr. Rimor.
Dieser bot seine Hilfe an, indem er die Mission von der Weltraumwarte aus mit Prof. Rese Archer beobachtet, und sie der Besatzung mit Rat von dort aus zur Seite stehen werden.

Fortsetzung folgt ...
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
20.05.2021, 16:54 Uhr
#17
Bitte mehr davon 
punktal
Dabei seit Apr. 2020
20.05.2021, 17:21 Uhr
#18
Nun machte sich Kapitän Darede Vil mit einem Raumschiff und einem Teil seiner Crew aus der Flotte auf den Weg zum rotierenden „Wurmloch“. Mit Lichtgeschwindigkeit düsten sie am Anfang durchs All. Jedoch je näher sie ihrem Ziel kamen, desto langsamer wurden sie.
Der Kapitän befahl seiner Crew am äußeren Ring dieses Nebelringes vorsichtig und ganz langsam anzulegen. Denn mit Hilfe dieser Aktion des Raumschiffes hoffte Prof. Rese Archer den Ring wieder stabilisieren und in die richtige Bahn bringen zu können.
Sie näherten sich wie aufgetragen in Zeitlupentempo. Von der Weltraumwarte aus meldete sich wie versprochen Dr. Rimor, und er war der Ansicht, dass es sehr gut aussieht. Doch plötzlich geschah etwas mit dem niemand von ihnen gerechnet hatte. Das Raumschiff verschwand im Nebel, denn es konnte nicht anlegen. Es herrschte sehr große Aufregung. Die Verbindung war auch unterbrochen. Kapitän Darede Vil befahl den sofortigen Stillstand des Raumschiffes. Alle hielten den Atem kurz an, denn was sie jetzt sahen war so gigantisch, so groß und so schön, dass keiner auch nur eine Silbe sagen konnte. 

Zur selben Zeit bei den Rundlings und den Frosty-Rundlings ging ebenso eine Fassungslosigkeit, jedoch gepaart mit Angst durch die Familien. Sie haben so ein Ding noch nie gesehen. Es machte fast alles finster, näherte sich nicht mehr. Es stand still und „schaute“ auch nur. Die Familien von beiden Seiten rollten in Blitzgeschwindigkeit in ihre Häuser. Aus Vorsicht beobachteten sie es von dort aus. Nach einer gefühlten Ewigkeit verschwand es mit einer Art winkendem Flügelschlag genauso schnell wieder. 

Kapitän Darede Vil fand als erster seine Fassung wieder. Er machte mit der Bordkamera noch schnell einige Aufnahmen, befahl anschließend einmal langsam „zu winken“, um danach zu wenden und rasch aus dem Blickfeld der runden Bewohner zu düsen. Er manövrierte das Raumschiff wieder zum Ring bzw. entdeckte er die Mittelschicht.
Dr. Rimor erkannte nun, dass es sich um 2 unterschiedlichen Planeten handelt, die durch diesen Mittelschichtring verbunden sind. Er meldete sich beim Kapitän, und sagte zu ihm: „Gleiten sie so nahe an den Ring heran wie Sie können, und entnehmen sie mit der Raumschiffnadel eine Probe aus dem Inneren des Ringes. Vielleicht hilft uns das ja weiter?!?“
Dankbar für diese Idee setzte der Kapitän diese natürlich sofort in die Tat um. Die Mannschaft des Raumschiffs und auch die Leute von der internationalen Weltraumwarte schauten angespannt bei der Durchführung zu. Sie durften es aber glücklicher Weise gleichmäßig entfernt haben, denn es ging gut aus und man bemerkte keine Veränderung.Sie jubelten laut vor Freude, und gratulierten sich gegenseitig.
Nach dem das Raumschiff den Nebelring wieder durchbrochen hatte, war auch die Verbindung mit der Lunaria-Galaxie wieder hergestellt, somit konnten sie rasch ihre Rückkehr bekannt geben und antreten. Über die neuesten Erkenntnisse und die Probenentnahme werden sie am Stützpunkt Meldung machen und ins Labor schicken, da es vorerst unbedingte Geheimhaltung erfordert. Da sind sich Kapitän Darede Vil und Dr. Rimor einig. 

Nachdem das Raumschiff weg war, und sich die Rundlings von diesem Schreck erholt hatten, kamen sie auch wieder langsam aus ihren Häusern. Natürlich hielten sie wieder einen Ältestenrat ab. So viel sie auch grübelten und ihre Gedanken austauschten, niemand von ihnen wusste, wer oder was das war, oder was es wollte. Es wirkte aber durchaus freundlich, und hinterließ bei den Rundlings das Gefühl, dass sie sich wieder sehen würden. Es blieb ihnen also nichts anderes über als zu warten, was die von ihnen wollen. Die Frosty-Rundlings handelten, dachten und empfanden genauso. Egal ob Jung oder Alt, dieses Erlebnis ließ keinen so schnell los.

Fortsetzung folgt ...
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
20.05.2021, 18:24 Uhr
#19
Bin gespannt auf die Fortsetzung...
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
21.05.2021, 09:19 Uhr
#20
Super  , ich freue mich riesig , auf weitere Fortsetzungen Image
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