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Das Geheimnis vom Seifenblasenplaneten

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punktal
Dabei seit Apr. 2020
20.06.2021, 17:47 Uhr
#41
Die Eisrundlings wussten bis jetzt nichts von den Überlebenden. Erst durch die Zeichnungen im Eis von ihren Rettern ergänzte sich Ihre eigene Geschichte.
Damit aber auch die Seifenblasen-Rundlings informiert waren, machten die Crewmitglieder von den Eisrundlings, deren Umgebung und von den Aufzeichnungen Fotos, zeigten sie den Seifenblasenrundlings. Dann machte die Crew Fotos von den Seifblasenrundlings und deren Umgebung, und sie zeigten es den Eisrundlings. Danach wurden die Bilder sorgfältig nummeriert ins Forschungsbuch geklebt. Immer wenn sie etwas Neues von der Crew erfahren haben, hüpften und tanzten sie vor Freude im Kreis, und sie glitzerten wie eine Discokugel. Es war wunderschön zu sehen, wie beide Rundlingsgruppen gleichermaßen freudig darauf reagierten. 

Einmal im Monat flog der Pilot zurück zum Heimatplaneten um aufzutanken, Verpflegung und Gewand zu  besorgen und zu tauschen, sowie das aktuelle Forschungsbuch gegen ein Leeres zu tauschen. Er hatte den besten Job, denn egal wo er hinflog, er wurde immer mit Aufregung und Freude erwartet.
Prof. Rese Archer flog diesmal aber mit, denn er hatte Mitleid mit den Rundlings und wollte ihnen eine Freude und ein Geschenk machen, da ihm mal wieder eine Idee kam. 

Er wusste natürlich, dass Seifenblasen aus einem dünnen (dipolaren) Wasserfilm bestehen, an dem sich innen und außen Seifenmoleküle anlagern mit einer dem Wasser zugewandten polaren, hydrophilen Carboxylat-Gruppe und einem dem Wasser abgewandten unpolaren, hydrophoben Alkylrest.
Nach der Landung und Begrüßung sagte er nur mehr ungeduldig: „Wir haben keine Zeit Leute. Mein 4 Mann Team geht mit mir sofort ins Labor. Feiern können wir später.“Alle schauten sich an, aber die Vier folgten wortlos seiner Aufforderung.
Nicht einmal Dr. Marcus Praeses weihte er in sein Vorhaben ein, ganz im Gegenteil. Zu ihm sagte er nur im vorbeigehen: „Wenn sie mit meiner Arbeit am Ende nicht einverstanden sind, übernehme ich eben selbst die Kosten.“
Leicht verärgert und mit fragendem Blick ließ er die Leute einfach stehen.
Dr. Marcus Praeses erwiderte nur: „Unerhört! Was erlauben Sie sich?“„So mit mir zu reden“, dachte sich das Oberhaupt nur mehr, denn da war Prof. Rese Archer mit seinem Team auch schon wieder weg.
Kapitän Darede Vil meinte nur achselzuckend: „Ein Forscher eben. Die sind doch alle etwas eigenartig, oder?“  Danach war das Thema erledigt und die Party begann. 

Prof. Rese Archer hatte einige Ideen im Kopf, deshalb ging er zuerst ins Schulungszimmer.Er zeichnete die ganze Tafel voll. Das Team schaute ihm aufmerksam zu. Sie diskutierten, und er löschte es wieder. Sie begannen von Neuem, und wieder löschte er einen Teil. Sie arbeiteten den Tag und die ganze Nacht durch.
Die Putzfrau unterbrach sie, als diese die Tür öffnete. Der Professor kündigte eine halbe Stunde Pause an, damit sie ihre Arbeit machen konnte. Wies sie aber darauf hin die Tafel so zu lassen, wie diese war.
In der Kantine angekommen bestellte er sich einen großen, starken Kaffee und ein Obstgeleetortenstück. Seine Mitarbeiter bestellten sich das Selbe, und alle 5 setzten sich gemeinsam an einen Tisch. Sie redeten kein Wort. Jeder war in Gedanken versunken.
Plötzlich leuchteten die Augen von Prof. Rese Archer auf. Er klopfte am Tisch und sagte sehr laut: „Ich hab´s! Ich glaub, ich hab eine vorübergehende Lösung.“
Er sprang auf, schaute sein Team an, und deutete ihnen mit einer Kopfbewegung, dass sie mitkommen sollten. Ohne ihre Reaktion abzuwarten ging er einfach wieder zum Schulungszimmer zurück. Zum Glück war die Putzfrau schon weg, und er konnte gleich loslegen.
Ungläubig über sich selbst, und dass er die Male davor so kompliziert dachte, löschte er wieder die Tafel und begann von vorne. Diesmal ging ein zufriedenes Raunen von seinem Team aus, und sie schrieben alles mit.
Denn auch wenn sich die Theorie logisch liest, könnte es in der Praxis Schwierigkeiten geben. Nachdem sie mit den Aufzeichnungen fertig waren, gingen sie geschlossen in eiligem Schritt ins Labor.

Fortsetzung folgt ...
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
21.06.2021, 16:48 Uhr
#42
Jetzt bin ich echt gespannt , ob alles klappt, so wie der Prof. Rese Archer es in seinem Kopf rum schwirrte. Bitte noch mehr davon Image 
punktal
Dabei seit Apr. 2020
22.06.2021, 11:52 Uhr
#43
Prof. Rese Archer orderte sein Team an sich genau an die Notizen zu halten, während er zu  Dr. Marcus Praeses ging um ihn von seinem Ergebnis zu berichten. Natürlich mussten sie beim letzten Komponenten experimentieren, bis die richtige Konsistenz hergestellt ist, damit man es auch anwenden und verwenden kann. 

Dr. Marcus Praeses wartet schon sehr ungeduldig und gespannt auf den Bericht von Professor Rese Archer. Der genau zu diesem Zeitpunkt von seiner Sekretärin angekündigt wird.
„Bitte kommen Sie näher und nehmen Sie Platz“, forderte er ihn auf.
„Werter Hr. Praeses ich bin nun mit der Theorie fertig. Meine Mitarbeiter setzen meinen Plan soeben in die Tat um, und ich bin hier um Sie darüber in Kenntnis zu setzen, damit wir anschließend gemeinsam zum Labor gehen, um zu sehen ob es auch geglückt ist“, erklärte der Professor.
„Da die Rundlings zwar nebeneinander und doch auf getrennten Teilen leben, sich durch ihre außergewöhnliche Zusammensetzung nicht treffen können, und die Gefahr besteht, dass die Eisrundlings langsam aber sicher schmelzen werden, und wir aber nicht wissen ob sie das auch überleben, da wir ihre Position verändert haben, habe ich mir folgendes überlegt…
Es besteht zur Zeit durch die Mittelschicht eine Art Berg, der die beiden Völker voneinander trennt.  

Der erste Teil meiner Überlegung ist zu 100% umsetzbar. Und zwar müssten wir folgendes machen…
Wenn man nun eine begehbare Schleuse durch diesen Berg baut. Die eine Seite mit stufenlos-regulierbarer Kühlung, die andere mit einer stufenlos-regulierbarer Heizspirale versieht, damit die Rundlings keinen ungewollten oder gar schädlichen Temperaturverlust oder einen Temperaturanstieg haben. 

Nun zum zweiten und schwereren Teil…
In der Mitte muss man den noch geschlossenen Wandkern durchbrechen, und meine Erfindung vorsichtig einsetzen. Dann könnten sie, davon bin ich fest überzeugt,  so miteinander (durch ihre Art mit den Saugfingern eine Kette bilden) kommunizieren.Zu Beginn habe ich zu kompliziert gedacht, aber dann ging alles ziemlich schnell.Man muss dazu das Geschirrspülmittel und Leitungswasser im Verhältnis 1 zu 15 vermengen und gut schütteln. Das ergibt eine gute Mischung, mit der man kleine und Riesenseifenblasen erzeugen kann. Und jetzt kommts…
Mit Agar-Agar zur Festigung, denn es ist ohne Schadstoffe, dient zur Stabilisierung und ist doch noch elastisch genug damit sie nicht zu Schaden kommen. Dieser elastische Schlauch aus nachgebildeter Eigenmasse dient als Überbrückung und als Schutz zur Kommunikation für die Rundlings. Wenn die Kommunikation geglückt ist, und beide Rundlings einverstanden sind, kann man den Schlauch ausbauen, und versuchen einen Seifenblasenrundling langsam von der warmen Tunnelseite durchgehen lassen bis zur kalten Tunnelseite. Und natürlich auch umgekehrt. So können sich die Rundlings je nach Lust und Laune ständig besuchen. 

Was sagen sie dazu Dr. Praeses?“, wollte der Forscher nun wissen.
„Also wenn sie das so hinbekommen Prof. Archer, das wäre grandios“, sprudelte es aus dem Oberhaupt heraus.
Beide nickten sich in hoffnungsvoller Vorrausicht zu, standen auf und sie gingen danach gemeinsam zum Labor. Dort fanden bereits die ersten Tests statt. Sie simulierten es zwar nur einseitig, aber wenn es mit herkömmlichen Seifenblasen geht, ohne dass sie platzen, klappt es auch bei den Rundlings, da war man sich sicher. Daraufhin folgte sofort ein großer Jubelschrei aller Anwesenden.
Nun hieß es Sir Gene Ralis und Kapitän Darede Vil darüber in Kenntnis zu setzen.

Fortsetzung folgt...
punktal
Dabei seit Apr. 2020
25.06.2021, 16:58 Uhr
#44
Viele Vorbereitungen mussten getroffen werden. Von der Weltraumwarte aus wurde die Mannschaft am Seifenblasenplaneten über die Neuerungen und das Vorhaben informiert.Im großen Raumschiff durften zum ersten Mal Bauarbeiter mitfliegen. Dann noch die übliche Mannschaft, Fr. Dr. Noct Isis vom Nachrichtendienst mit ihren zwei „Begleitern“, sowie sämtliche Geräte, ganz viel Werkzeug, und natürlich der fertige Schlauch, der sich zur Vorsicht in einem Koffer befand. Der Pilot dockte den vollgetankten, kleinen Flieger am Raumschiff an um Sprit zu sparen. Nachdem alles und alle an Bord waren konnte es losgehen. Die restliche Belegschaft der internationalen Weltraumwarte ist natürlich wieder auf Beobachtungsposten und hält ständig Funkkontakt zum Raumschiff. 

Wenn das Vorhaben gelingt, können die Rundlings das erste Mal nach ca. 33 Mio. Jahren miteinander kommunizieren. Anhand dieser Nachricht wurden sie ganz aufgeregt, und zappelig. Sie funkelten und blinkten fast um die Wette. Man könnte glauben sie beleuchten die beiden Planeten für das Raumschiff, damit sie nicht vorbeifliegen. 

Prof. Rese Archer ist sich bewusst, dass das keine Lösung auf Dauer ist. Denn eine Hälfte der Rundlings muss noch einmal gerettet werden, oder vielleicht auch beide. Aber da es sich um kluge Wesen handelt, ist seine Erfindung eine momentane Win-win-Situation und man könnte von einander lernen um das Beste für die Rundlings zu erreichen. 

Am Seifenblasenplaneten angekommen machten sich auch gleich alle ans Werk. Von der Weltraumwarte wünschte man noch gutes Gelingen ins All und beobachtete deren Treiben mit größter Aufmerksamkeit. Der Professor übernahm die Leitung, und da sie in Schichten arbeiteten ging es zügig voran. Die ausgehobene Tunnelmasse wurde in einem Auffangtank im Raumschiff sicher gelagert, damit man sie später im Weltraumlabor genau untersuchen konnte. Je näher sie der Vollendung kamen, desto größer wurde die Aufregung bei allen. Da es ohne Schwierigkeiten ablief, waren sie dann auch in 21 Tagen fertig.
Prof. Rese Archer übernahm eigenhändig die Einsetzung des Schlauches. Einige kniffen die Augen zusammen, andere hielten während dieser Aktion den Atem an. Doch er schaffte es gleich beim ersten Anlauf. Dann wurden noch die Kühlung bei den Seifenblasenrundlings und die Heizspirale bei den Eisrundlings getestet. Nun stand der neutralen Kommunikation im stabilen Modus von beiden Seiten nichts mehr im Weg.
Da es tatsächlich beim ersten Mal klappte, führten fast alle eine Art Freudentanz auf. 

Nur die Rundlings blieben etwas verhalten. Es war eine Mischung aus Freude, Aufregung und Angst.
Aus Freude, weil man seine Verwandten wieder spüren und mit ihnen kommunizieren kann.
Aus Aufregung, da man nicht mehr geglaubt hat auch nur einen Überlebenden von damals zusehen.
Und aus Angst, dass es eine Falle sein könnte und man sie gefangen nimmt.
Nur die Eisrundlings waren etwas positiver eingestellt, denn ihnen war bewusst, wenn sie noch sehr lange mit dem Planeten so positioniert bleiben, würden sie schmelzen.
Plötzlich zogen sie sich auf beiden Seiten zurück, und ihr blinken und funkeln zeigt, dass sie sich beraten.

Aber es war auch eine sehr große Chance, deswegen beschlossen sie von jedem Volk den Ältesten in den Schlauch zu schicken. Denn nur sie kennen als Zeitzeugen die genaue Überlieferung von damals bis zur Gegenwart. 

Der Pilot mit dem kleinen Flieger überbrachte die Nachrichten seiner Beobachtungen und holte Fr. Dr. Noct Isis vom Nachrichtendienst mit Julius Custos, der wiederum sie bewachte, ab.
Prof. Rese Archer flog auch mit, und setzte sich mit einer Kamera neben den Piloten.Nur so war gewährleistet, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Kapitän Darede Vil berichtet in der Zwischenzeit Dr. Marcus Praeses, Dr. Citrea Maior und Sir Gene Ralis, die sich auf  der internationalen Weltraumwarte befinden, den erfolgreichen Werdegang, den sie nur ungenau verfolgen konnten.

Fortsetzung folgt...
punktal
Dabei seit Apr. 2020
28.06.2021, 12:25 Uhr
#45
Das kleine Flugzeug hob ab, und der Pilot positionierte es mit dem Professor und den Anderen genau oberhalb der Mittelinie, damit sie eine ausgezeichnete Einsicht auf beide Seiten hatten.
Jeder der Rundlings machte sich zur selben Zeit auf den Weg.
Doch was war das? Alle vom anderen Planeten trauten ihren Augen nicht, denn es dauerte nicht lange und noch ein Rundling ging auf beiden Seiten hinein. Und wieder einer, es nahm kein Ende. Sogar noch heraußen gaben sie sich die Noppenhände. Nun war es allen bewusst. Die Rundlings bildeten zur Kommunikation wieder eine Kette, aber diesmal alle. 

Damit hat natürlich niemand gerechnet. Der Professor war sehr angespannt, denn er wusste nicht ob es standhielt und/oder aber funktioniert wenn so viele Rundlings auf einmal im Tunnel waren. Um das auszutesten war die Zeit zu knapp.
Scheinbar war das den Rundlings nicht bewusst, und wenn doch, ziemlich egal.
Der Pilot gab die Neuigkeit ans Raumschiff weiter und der Kapitän an die Weltraumorganisation. Es herrschte überall große Aufregung, fast schon Panik aber doch auch großer Stolz.
Prof. Rese Archer knipste und gleichzeitig kommentierte er das Geschehen.
Fr. Dr. Noct Isis brauchte sich gar nicht wirklich anstrengen, denn sie übernahm 1:1 die Aussagen des Professors auf ihrem Notizblock. Seine Letzte lautete: „Es ist ein historischer Moment, dessen sind wir uns bestimmt alle bewusst.“ 

Es war eine Kettenreaktion und wunderschön in allen Farben. Kein Feuerwerk kann jemals so leuchten, funkeln und glitzern als wie die Rundlings in diesem Augenblick. Einer nach dem Anderen, von innen nach außen und wieder zurück.
Fr. Dr. Eritque Arcus von der Völkerverständigung sowie Hr. Mag. Arbitro Ami Cissimum Diplomsozialpädagoge und Mediator  sagten fast zeitgleich: “ Das würde ich jetzt gerne verstehen können.“  Danach lächelten sie sich an. Alle anderen Anwesenden nickten nur und klatschten vor Begeisterung. 

Da dieses Gespräch unter den Rundlings einige Tage dauern würde, und die erste Arbeit getan war, flogen vorläufig alle wieder zurück. Prof. Rese Archer hatte ja noch viel zu überlegen, zu planen und umzusetzen. Nämlich wie er die beiden Rundlingsvölker wieder vereinen könnte, ohne dass diese dabei Schaden nehmen würden. Das Raumschiff „winkte“ zum Abschied und die Rundlings blinkten 3x an und aus. Die internationale Weltraumwarte (iWw) beobachtete weiterhin die beiden Planeten, schon alleine um den Verlauf des Gesundheitszustand der Eisrundlings verfolgen zu können. 

Nachdem die Belegschaft zu Hause angekommen war, mussten sie sich natürlich wie jedes Mal nach einem großen Einsatz zuerst in der Krankenstation zum Check melden. Erst nachdem dieser positiv überstanden war, durften sie  sich frei bewegen.
Als Erste begrüßten die Heimkehrer wie immer Dr. M. Praeses, Dr. C. Maior und Sir Gene Ralis. Sie kündigten an, dass es am kommenden Abend eine Ehrenverleihung geben wird, und alle ab 19 Uhr im Festsaal in Abendrobe erwartet werden. Die Heimkehrer nahmen es zur Kenntnis, wollten aber heute nur mehr total erschöpft ins Bett. 

In der Zwischenzeit wurde das Raumschiff ausgeräumt, überprüft, wieder aufgetankt und gereinigt. Genauso erging es natürlich dem kleinen Flieger.
Den Teil der Mittelschicht des Seifenblasenplaneten brachten sie wie beim ersten Mal in einen großen Lagerraum. Fr. Dipl. Ing. Dr. Memo Riae vom Baulabor hat noch nicht alle Teile der Zusammensetzung erforscht. Ab übermorgen steht ihr jedoch wieder Prof. R. Archer mit seinem Team zur Verfügung. Er tüftelt ja noch am größten Problem überhaupt, denn es handelt sich ums Überleben der Eisrundlings.
Es geht zusätzlich das Gerücht herum, dass die Rundlings noch ein Geheimnis haben.

Fortsetzung folgt ...
Freundchen
Dabei seit Feb. 2019
28.06.2021, 18:16 Uhr
#46
So jetzt bin ich auch auf dem neuesten Stand Image
Hasal
Dabei seit Feb. 2019
29.06.2021, 16:34 Uhr
#47
Ich auch, aber super tolle GeschichteImage
punktal
Dabei seit Apr. 2020
23.02.2022, 10:04 Uhr
#48
Meine Lieben, das Buch ist jetzt überarbeitet und fertig. Deshalb habe ich alle vorherigen Beiträge von mir gelöscht.
Wie auch bei der Knutschibande, stelle ich euch den Anfang hier herein und gebe euch den Link zum Buch dazu.
Vielen Dank für euer Verständnis sowie Interesse, und viel Spaß beim Lesen.

https://www.bookrix.de/_ebook-lisa-kreativ-das-geheimnis-vom-seifenblasenplanet/

Der Planet und seine Bewohner

Nicht weit entfernt von der Lunaria-Galaxie, und doch bis jetzt unentdeckt, befand sich der Seifenblasenplanet. Er schillerte wunderschön in allen Farben. Wie der Name schon vermuten lässt, gab es keine Häuser, sondern es handelte sich um Seifenblasen. Die Seifenblasenhäuser waren teils durchsichtig oder milchig. Hier gab es keine Sprache sondern nur Mimik und Gestik, alles war ruhig und sanft.
Es gab keinen Neid, keine Gier, keinen Hass, keine Gewalt, keine Missgunst, und auch keine Eifersucht oder Raffsucht.
Nicht einmal Messer, Gabeln oder andere spitze Gegenstände. Und schon gar keine Waffen, denn dass wäre viel zu gefährlich für die Bewohner.

Wenn man Hunger oder Durst hatte, stellte man sich das Gewünschte vor und schon hielt man es in Händen.
Nicht nur dieser Planet war einzigartig. Nein, auch seine Bewohner und sie hatten noch dazu ein sehr gut behütetes Geheimnis.
Auf dem Planten gab es niemals Platzmangel, oder Müllprobleme, denn alles löste sich einmal in Nichts auf.
Wenn von einem Lebewesen die Zeit gekommen war, verpuffte dieses mit all dem Hab und Gut inklusive dem Seifenblasenhaus flüssig in den Planetenkern, und gleichzeitig waren viele Glitzersterne in der Galaxie zu sehen.
Dort wo Platz entstand konnte somit wieder ein neues Seifenblasenhaus für junge Bewohner entstehen.
Die Straßen sahen wie Regenbogen aus, und niemand musste gehen oder laufen. Man wurde auf ihnen automatisch befördert wohin man wollte. Somit war es auch umweltfreundlicher, da es keine Autos oder dgl. gab.

Ein traumhafter Planet werdet ihr euch nun denken. Doch hat er angeblich ein ganz außergewöhnliches Geheimnis.
Vor Millionen von Galaxiejahren wollten ihn Außenstehende erforschen. Doch keiner kam jemals von dort zurück. Nun werdet ihr euch bestimmt fragen, warum?
Das ist schnell erklärt.
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