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Fünf Teenager im unerwarteten Weltraumabenteuer Kapitel 6

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Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
28.07.2023, 07:57 Uhr
Ersteller#1
Die Entstehung eines Plans

"Mia, hast du bei deinem Onkel mal eine Flexacart gesehen?", fragte Leo. "Flexacard?", wiederholte Mia verwirrt. "Ja, das ist eine Karte, so groß wie eine Kreditkarte. Mit dieser Karte kann man Türen öffnen. Man zieht die Karte durch einen Schlitz an der Tür. Das Sicherheitssystem gibt dann die Tür frei und man kann sie öffnen", erklärte Leo. "Oh ja, so etwas hat mein Onkel. Er trägt diese Karte immer an einem Stoffband um seinen Hals. Er hat es immer um seinen Hals", antwortete Mia. "An diese Karte müssen wir herankommen, Mia", sagte Leo. "Du willst doch wohl nicht, dass ich ihm die Karte klaue? So etwas mache ich nicht", sagte Mia erschrocken. "Nein, keine Angst. Du sollst ihm die Karte nicht stehlen. Ich brauche nur die Daten von der Karte", erklärte Leo.

"Und was hast du denn vor, mit den Daten der Karte?", wollte Noah wissen. "Ich hoffe, dass ich mich mit den Daten der Karte in den Zentralrechner des Forschungszentrums hacken kann. Die Karte ermöglicht über das Sicherheitssystem einen Zugang zum Rechner. Der Zentralrechner steuert sicherlich auch das Sicherheitssystem. Daher könnten die Daten der Karte für mich eine kleine Tür sein, um an den Zentralrechner heranzukommen", erklärte Leo. "Und du glaubst, das könnte klappen?", fragte Lina neugierig. "Zumindest bei großen Banken sind die Sicherheitssysteme so aufgebaut", antwortete Leo. "Woher weißt du all das?", fragte Mia neugierig. "Sowas weiß ich halt", sagte Leo und wurde leicht rot im Gesicht. "Bist du etwa ein Hacker, Leo, oder täusche ich mich?" wollte Mia wissen. "So würde ich mich nicht bezeichnen, Mia. Aber du weißt ja, dass ich später in der Softwareentwicklung arbeiten möchte. Daher muss ich mir auch mal anschauen, wie gut die Firewalls einiger Firmen sind. Aber ich habe noch nie etwas Illegales getan. Ich habe zwar hier und da die Firewalls von Unternehmen umgangen, aber bin nie in ihre Rechner eingedrungen", erklärte uns Leo.

"Wie stellst du dir das vor, wie ich die Daten der Karte bekomme, Leo?", wollte Mia wissen. "Du hast doch sicherlich immer dein Laptop mit zum Internat?", fragte Leo. "Sicherlich! Ohne das Teil könnte ich gar nicht überleben", erwiderte Mia lachend.
"Ich werde dir am Montag eine von mir programmierte App mit einem Stick auf dein Laptop laden, die solche Karten einlesen kann. Du erhältst auch noch von mir ein kleines Kartenlesegerät, das nicht größer ist als eine PC-Maus. Dann musst du nur die Karte ins Lesegerät stecken. Der Upload wird etwa 30 Sekunden dauern. So einfach ist das", sagte Leo grinsend.

"Ja, ja, so einfach ist das. Meinst du etwa, ich kann zu meinem Onkel gehen und sagen: Kannst du mir mal deine Karte geben?' Der wird mir den Vogel zeigen", spottete Mia. "Du bist doch ein schlaues Mädchen, dir wird schon etwas einfallen", ermutigte Leo sie. "Du verlangst eine Menge von Mia", gab Lina zu bedenken. "Ich weiß, aber ohne die Daten werden wir nicht vorankommen", erwiderte Leo.


Fortsetzung folgt

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