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Fünf Teenager im unerwarteten Weltraumabenteuer Kapitel 8

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Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
25.08.2023, 20:30 Uhr
Ersteller#1
Die Forschungseinrichtung


Am Frühstückstisch am Freitagmorgen fragte Mia ihren Onkel: "Kann ich nach dem Unterricht noch auf dem Internat bleiben? Du weißt ja, dass wir freitags keine Hausaufgaben aufhaben. Ich wollte etwas mit meinen neuen Freunden unternehmen." "Klar kannst du das, aber sei spätestens um 21 Uhr wieder hier", antwortete ihr Onkel. Er war froh, dass Mia auf dem Internat Freunde gefunden hatte. "Ja, das bin ich, versprochen", erwiderte Mia. Leo hatte uns mitgeteilt, dass er nun Informationen über die Forschungseinrichtung hatte. Er schlug vor, dass wir uns am Freitag um 16 Uhr in seinem Zimmer treffen sollten.

Als alle fünf in Leos Zimmer saßen - Anna, Lina, Noah, Leo und Mia - fragte Mia gleich: "Und konntest du etwas mit den Daten der Karte anfangen?" Leo antwortete: "Und ob! Die Karte ist so etwas wie eine Mastercard. Mit ihr kann man alle Türen öffnen. Dein Onkel muss in der Führungsebene arbeiten. Normale Angestellte haben keinen Zugang zu allen Räumen." Anna wollte wissen: "Ja, schön. Und weiter?" Leo erzählte: "Ich habe die Daten bereits auf eine Blankokarte geladen, die ich hatte. Somit haben wir auch eine Karte." Lina fragte: "Und was weißt du noch?" Leo antwortete: "Mir ist es gelungen, einen Trojaner in den Zentralrechner einzuschleusen. Ich habe ihn in einer völlig belanglosen Datei versteckt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Trojaner entdeckt wird, tendiert gegen null." Mia wollte wissen: "In welche Datei hast du ihn denn versteckt?" Leo antwortete: "In eine Datei, die für Bestellungen von Toilettenpapier zuständig ist." Alle lachten.

"Leo, lass dir nicht jedes Wort aus der Nase ziehen. Was hast du noch herausgefunden?", fragte Lina neugierig. "Eine ganze Menge. Das Gerücht, das kursiert, stimmt. In der Forschungseinrichtung wird an einem Kernfusionsreaktor gearbeitet, hauptsächlich Grundlagenforschung. Es wird ein Kernfusionsreaktor gebaut, aber er ist lange nicht so groß wie der in Frankreich", antwortete Leo. "Aber eins verstehe ich nicht, warum wird so ein großes Geheimnis darum gemacht?", wollte Lina wissen. "Die Frage habe ich mir auch gestellt, Lina, und ich habe einiges herausgefunden. Eines noch vorweg: Ich habe vollen Zugriff auf das Sicherheitssystem der Anlage. Ich kann auf die Kameras, Bewegungsmelder, Leserschranken und so weiter zugreifen", erklärte Leo. Leo erklärte uns Vieren, wie er das Sicherheitssystem überlisten könnte, wenn wir uns dazu entschließen würden einzubrechen. Er hatte sogar einen Plan, wann, wo und zu welcher Zeit die Sicherheitsmannschaft ihre Patrouillen im Gebäude und auf dem Gelände macht. Er erzählte uns Vieren, dass es machbar ist, einen Plan zu entwickeln, wie man unbemerkt hineinkommt, dann in Ruhe herumschnüffeln kann und wieder verschwindet, ohne erwischt zu werden.

"Ach ja, eins noch. Eine Sache hätte ich fast übersehen und wir wären dann in die Falle gelaufen", sagte Leo. "Und was?" wollte Noah wissen. "Wie ich schon sagte, das Sicherheitssystem läuft alles über den Zentralrechner, bis auf eines, und darauf habe ich auch keinen Zugriff", erklärte Leo. "Und das wäre?", fragte Anna nach. "Es sind die Infrarotkameras, die auf das Gelände verteilt sind. Wenn wir nachts einbrechen, würden die Kameras uns erkennen und Alarm schlagen wegen unserer eigenen Wärmeausstrahlung. Mir ist noch nichts eingefallen, wie wir das verhindern können", erklärte Leo. "Aber die würden ja auch gleich Alarm schlagen, wenn da ein Hase über das Gelände hoppelt, oder nicht?", sagte Anna nachdenklich. "Nein, Anna. Solche Kameras sind so eingestellt, dass sie erst Alarm geben, ab der mittleren Größe eines Hundes. Sonst würde es alle paar Stunden Alarm geben", erklärte Noah. "Aber wir sind definitiv größer als ein Hund", sagte Mia lachend. "Also, fällt euch etwas ein, wie wir das Problem lösen können?" wollte Leo wissen. Alle machten ein nachdenkliches Gesicht. Plötzlich sagte Lina: "Ich habe es." "Dann spucke es aus", forderte Leo Lina auf. "Also, wir brauchen Kleidung, die keine Körperwärme durchlässt. Das ist doch richtig, oder?" fragte Lina. "Ja, genau, und woran denkst du da?" wollte Noah wissen. "Wie ihr wisst, bietet das Internat im Winter in der Sport-AG Eis-Tauchen bei uns am See an. Das Internat hat dafür im Keller Taucheranzüge, diese dicken Neoprenanzüge, die lassen keine Kälte rein und keine Körperwärme raus. Das Einzige, was dann noch von unserem Körper bisschen Wärme strahlt, ist ein Teil von unserem Gesicht, und das ist kleiner als ein Hund. Das müsste doch gehen, oder?" erklärte Lina ihre Idee. "Die Idee ist super, das wird klappen", lobte Noah. "Somit haben wir schon mal ein Problem gelöst", sagte Leo anerkennend.

"Jetzt kommt mal alle her und setzt euch zu mir an den PC. Ich habe euch etwas zu zeigen", sagte Leo. "Was denn, Leo?", fragte jemand neugierig. Nachdem sich alle um den PC versammelt hatten, sagte Leo: "Ich zeige euch jetzt Realbilder von den Außenanlagen der Forschungseinrichtung. Mal schauen, ob euch etwas auffällt." Leo schaltete die einzelnen Kameras durch und fragte dann: "Und ist euch etwas aufgefallen?" "Nicht wirklich", antwortete Lina. "Es waren Nebengebäude zu sehen, Parkplätze für die Angestellten, Grünanlagen, die zum Teil wie ein Park aussahen, und der Zaun, der das Gelände umgibt." "Mir ist etwas aufgefallen, das nicht in das Bild passt. Dieser kreisrunde Platz", sagte Mia. "Genau, Mia. Das meine ich. Der Platz hat einen Durchmesser von 200 Metern. Moment, ich zoome ihn über die Kamera ganz nah heran", erklärte Leo. "Es sieht so aus, als ob der Platz mit Kunstrasen bedeckt ist", bemerkte Noah. "Jetzt stellt sich die Frage, wofür der Platz gedacht ist", überlegte Leo. "Es könnte sicherlich ein Landeplatz für Hubschrauber sein oder ein Ort, an dem die Mitarbeiter in ihrer Pause Federball spielen können", schlug Lina vor. "Könnte man meinen", erwiderte Leo.

"So, und jetzt zeige ich euch den Grundriss der gesamten Anlage", verkündete Leo und präsentierte verschiedene Ausschnitte der Anlage. "Das ist ja super! Jetzt können wir uns einen Plan machen, welche Gänge wir nehmen müssen, um die Forschungseinrichtung zu besuchen. Aber was ist das da rechts? Da kann man nur den Umriss sehen und keine Einzelheiten", bemerkte Noah. "Ich denke, da liegt das wahre Geheimnis der Anlage", meinte Mia. "Das sehe ich auch so. Oben auf dem Gelände befinden sich die Büroräume. 85 % der Anlage liegt unter der Erde bis zu einer Tiefe von 12 Etagen. Aber der Teil, auf den wir keinen Einblick haben, erstreckt sich über 36 Etagen in die Tiefe und liegt genau unter dieser 200 Meter großen Kunstrasenfläche, was irgendwie seltsam ist", erklärte Leo. 

"Aber ohne einen genauen Grundriss können wir diesen Teil nicht erforschen", merkte Lina an. "Da hast du vollkommen recht, Lina. Aber ich habe eine Datei gefunden, die uns sicherlich Auskunft über diesen Teil der Anlage geben kann. Das Problem ist nur, dass die Datei extrem gesichert ist und ich noch keinen Zugriff darauf habe. Ihr müsst mir noch einige Tage geben, ich werde versuchen, die Datei zu knacken", sagte Leo.


Fortsetzung folgt


 

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