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Fünf Teenager im unerwarteten Weltraumabenteuer Kapitel 10

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Fürstin der Nacht
Dabei seit Feb. 2019
22.09.2023, 18:48 Uhr
Ersteller#1
Der Einbruch

Es war Freitagabend, und Mia und Ida hatten gerade ihr Abendbrot beendet. Während sie den Esstisch abräumten, sagte Ida: "Um 20:15 Uhr läuft ein Film im Fernsehen. Sollen wir ihn zusammen schauen?" Mia lächelte und antwortete: "Klar, warum nicht? Das wird bestimmt lustig." Obwohl sie nach außen hin zustimmte, schweiften Mias Gedanken die ganze Zeit zu der Forschungseinrichtung ab, denn heute Nacht war der große Einbruch geplant.

Als der Film zu Ende war, verkündete Ida: "So, jetzt gehe ich mal in meine Wohnung. Morgen um 9 Uhr gibt's dann Frühstück. Wir sollten denn ausgeschlafen sein, denke ich." Ida wohnte in der Einliegerwohnung. Mia stimmte zu: "Ja, ich gehe auch nach oben. Irgendwie bin ich total erschöpft." In Wirklichkeit war Mia kein bisschen müde - sie war einfach viel zu aufgeregt. Sie hatten sich verabredet, sich um 0:30 Uhr am Stadtrand am alten Friedhof zu treffen. Mia war nicht gerade begeistert von dieser Wahl des Treffpunkts. Sie dachte bei sich: "Na toll, ausgerechnet ein Friedhof. Hoffentlich springen mir keine untoten Zombies entgegen." Um Mitternacht verließ sie das Haus durch die Hintertür. Ihr Fahrrad stand im Carport, und 15 Minuten später erreichte sie den alten Friedhof. Die anderen vier waren noch nicht da. Ihre Sinne waren geschärft, und das schwache Licht der Straßenlaterne wirkte lächerlich. Mia lauschte jedem Geräusch und schwor sich innerlich, dass sie sich beim nächsten nächtlichen Treffen auf jeden Fall einen angenehmeren Ort aussuchen würde. Sie atmete auf, als sie die anderen vier auf Fahrrädern herankommen hörte. "Hey, Mia, alles klar bei dir?", fragte Noah. "Natürlich", antwortete Mia mit einem Grinsen.


"Hey, Leute, zum Glück gibt es diesen super coolen Forstweg hier im Wald. Keine Straße für uns!", verkündete Leo mit einem breiten Grinsen. "Zu dieser Zeit wird sicherlich niemand im Wald herumhängen. Wir haben jetzt eine Strecke von 7 km vor uns. Den letzten Kilometer müssen wir zu Fuß zurücklegen, dann stehen wir vor dem Zaun." Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten sie endlich die 7 km hinter sich gebracht. "So, jetzt ziehen wir unsere stylischen Neoprenanzüge an und stopfen unsere Klamotten in die Rucksäcke. Sobald wir drinnen sind, können wir uns wieder umziehen. Es ist echt genial, dass es so bewölkt ist. Es ist fast so dunkel wie in einer Gruselgeschichte. Mit unseren schwarzen Neoprenanzügen sind wir so unsichtbar wie Ninjas!", erklärte Noah mit Begeisterung. Sie machten sich auf den Weg zum Zaun. Als sie dort ankamen, begutachteten sie den Zaun. "Wow, das ist wirklich nur ein langweiliger Maschendrahtzaun, genau wie auf den Außenkameras zu sehen war", stellte Leo fest. "Es ist eigentlich ziemlich erstaunlich, dass da oben kein S-Draht gespannt ist", bemerkte Anna. "Nun ja, das ist keine militärische Einrichtung, sondern eher so zivil, weißt du?", erwiderte Noah. "Hey, Leo, was sagt dein Tablet? Wo genau ist jetzt die Patrouille der Wachmannschaft unterwegs?", wollte Mia wissen. "Die sind gerade auf der anderen Seite des Geländes", antwortete Leo. Leo holte seinen kleinen Klappspaten aus dem Rucksack und begann, ein Loch unter dem Zaun zu buddeln. Es dauerte nur einen Augenblick, dann hatte er es geschafft. Die fünf schlüpften elegant unter dem Zaun hindurch. "Jetzt müssen wir nur noch 80 Meter bis zur kleinen Notausgangstür hinter uns bringen. Und wisst ihr was? Die Infrarotkameras können uns mal, die werden uns nicht entdecken. Dank unserer coolen Neoprenanzüge strahlen wir keine Wärme ab", erklärte Leo. Die fünf huschten zwischen den Sträuchern auf das Gelände zu, als wären sie Teil eines Actionfilms, bis sie schließlich vor der Tür standen.


Leo fing an, an seinem Tablet herumzuhantieren. Nach zwei Minuten war er fertig und sagte lachend: "So, jetzt habe ich mich wieder in den Zentralrechner gehackt! Das komplette Sicherheitssystem im Gebäude ist deaktiviert – die Kameras, die Bewegungsmelder und sogar die Laserschranken. Aber für den Zentralrechner ist es so, als wäre das Sicherheitssystem immer noch aktiviert. Selbst wenn wir unsere Karte benutzen, um die Türen zu öffnen, hinterlässt der Zentralrechner kein Protokoll!" Lina, verwirrt und beeindruckt zugleich, wollte es genauer wissen und fragte: "Wie meinst du das?" Leo erklärte mit einem schelmischen Grinsen: "Der Zentralrechner zeichnet normalerweise auf, wann und welche Tür geöffnet wird. Aber dank meiner genialen Hackerkünste kann er das nicht erkennen!"

Leo zog die Karte durch den Schlitz, und die Tür sprang auf. Im Gang brannte nur eine schwache Notbeleuchtung. Leo deutete nach links und sagte: "Die nächste Tür links führt in einen kleinen Lagerraum. Dort können wir uns wieder umziehen." Nachdem sie sich umgezogen hatten, schaute Noah auf die Uhr und meinte: "Es ist jetzt 2 Uhr. Ich denke, spätestens um 4 Uhr müssen wir hier wieder verschwinden. Das gibt uns immerhin zwei Stunden Zeit, um uns hier umzuschauen." Lina schaute auf Noah und grinste: "Na dann, lasst uns diese zwei Stunden nutzen und dieses Abenteuer in vollen Zügen genießen! Aber vergesst nicht, wir sind immer noch Verbrecher mit Stil!" Gemeinsam lachten sie und machten sich auf den Weg, die geheimen Geheimnisse des Gebäudes zu erkunden – eine Mission voller Spannung und Nervenkitzel.

Leo schaute konzentriert auf sein Tablet. Sie hatten einen ausgeklügelten Plan erstellt, welchen Weg sie nehmen wollten, um die geheimnisvolle Sektion der Forschungseinrichtung zu erkunden. "Gleich sind wir am Treppenhaus, dann gehen wir fünf Ebenen in die Tiefe", verkündete er mit einem Hauch von Spannung in der Stimme. Als sie schließlich die gewünschte Ebene erreichten, gingen sie durch verschiedene Gänge. Dabei passierten sie Lagerräume und warfen kurze Blicke in Werkstätten. Plötzlich standen sie auf einem erhöhten Podest. Vor ihnen erstreckte sich eine gigantische Halle über sieben Ebenen, in deren Zentrum ein Fusionsreaktor thronte. "Schaut euch das Ding an! Es sieht ja völlig anders aus als auf den Bildern und in Filmen", bemerkte Leo mit verwundertem Gesichtsausdruck. Lina nickte zustimmend und sagte: "Ja, wirklich seltsam. Kann mal jemand erklären, wie so ein Fusionsreaktor überhaupt funktioniert?"

Mia, die das Wissensbündel der Gruppe war, ließ sich nicht lange bitten und begann eine detaillierte Erklärung: "Also, ein Kernfusionsreaktor ist eine technische Anlage, in der die Kernfusion von Deuterium und Tritium als thermonukleare Reaktion kontrolliert abläuft. Man konzentriert sich hauptsächlich auf Tokamaks und Stellaratoren. Dabei nutzt man das Prinzip des magnetischen Einschlusses. Ein paar Gramm des Deuterium-Tritium-Gemischs werden in einen luftleeren, riesigen torusförmigen Behälter gegeben und auf eine Temperatur von 100 bis 150 Millionen Kelvin erhitzt. Bei solchen Temperaturen sind die Elektronen und Atomkerne getrennt und bilden ein elektrisch leitendes Plasma. Um den torusförmigen Plasmaraum befinden sich supraleitende Elektromagnete, die ein Magnetfeld von bis zu 12 Tesla erzeugen. Dieses Magnetfeld hält das Plasma in der Kammer fest, ohne dass es die Wände berührt. Wenn das Plasma die Wand berühren würde, würde die Reaktion sofort zum Erliegen kommen. Die Teilchendichte im Reaktor entspricht dabei einem technischen Vakuum. Die hochexotherme Kernreaktion findet statt, wenn die schnellen Atomkerne miteinander kollidieren. Dabei werden energiereiche Neutronen freigesetzt. Die Bewegungsenergie dieser Neutronen wird im Blanket, also im Außenmantel des Reaktors, in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird dann genutzt, um mittels einer Dampfturbine Strom zu erzeugen." Lina schaute beeindruckt auf Mia und meinte: "Wow, du hast es wirklich drauf." “Wollen wir jetzt über den Kernfusionsreaktor quatschen? Können wir uns bitte wieder auf unsere Mission konzentrieren? Die Zeit drängt!" sagte Noah, leicht genervt. Kurz darauf erreichten sie den Tunnel, der sie zur geheimnisvollen Sektion führte. Sie standen vor einer massiven, gepanzerten Tür. Leo grinste breit und sagte: "Schaut mal, eine Tür, die wie gemacht ist, um von uns geöffnet zu werden!" Leo zog die Karte durch den Schlitz. Die schwere Tür begann sich langsam zu öffnen. Die Gruppe setzte ihre fesselnde Reise fort, fest entschlossen, hinter dieser Tür das Unbekannte zu entdecken.

Kurz darauf stießen sie auf etwas, das aussah wie ein Labor. Als sie den Raum betraten, schaltete sich das Licht automatisch ein und enthüllte eine Vielzahl technischer Gerätschaften. In einer Ecke stand etwas, das sie nicht auf Anhieb identifizieren konnten. "Noah, was glaubst du, könnte das sein?", fragte Lina neugierig. Schließlich wollte Noah eines Tages Raumfahrtingenieur werden und hatte vielleicht einen Einblick in die außerirdische Technologie. Er betrachtete das mysteriöse Objekt und meinte: "Nach meinem Ermessen könnte das Fragment ein Teil einer Raumschiffhülle sein." "Das könnte durchaus sein", stimmte Lina zu. "Aber schaut euch mal die Färbung des Materials an. Es schimmert leicht bläulich. Habt ihr jemals zuvor etwas mit einer solchen Farbe gesehen? Mia, du bist doch die Expertin." Alle schüttelten den Kopf, und Mia erwiderte: "Das ist definitiv ein Indiz dafür, dass es außerirdischen Ursprungs sein könnte." Leo konnte sich einen Scherz nicht verkneifen und rief lachend: "Vielleicht haben außerirdische Tentakel anstelle von Armen und Händen!" Mia antwortete mit einem amüsierten Grinsen: "Das weiß ich nicht, Leo. Aber eins ist sicher: Wenn wir ein Labor finden, in dem sich Tiefkühltruhen befinden, sollten wir sie lieber nicht öffnen. Wer weiß, ob sich darin nicht ein totes Alien befindet. Allein bei dem Gedanken daran wird mir schon etwas übel." Anna stimmte ihr zu und meinte: "Bei dem Gedanken wird mir auch ganz anders. Schließlich können Tote nicht beißen, aber trotzdem ... ein totes Alien? Da vergeht einem der Appetit." Noah versuchte die Stimmung etwas aufzulockern und meinte: "Ach, kommt schon! Wir sind doch hier die Helden. Keine Angst vor toten Aliens!" Die beiden Jungs versuchten, sich tapfer zu geben und keine Schwäche vor den Mädchen zu zeigen, aber insgeheim fühlten auch sie sich unwohl bei dem Gedanken, auf eine Alien-Leiche zu stoßen. "Lasst uns weitergehen. Gleich sind wir in der großen Halle, die sogar größer ist als die mit dem Kernfusionsreaktor. Ich bin gespannt, was uns dort erwartet", schlug Leo vor, um die Aufregung ein wenig abzuschütteln.

Als sie die große Halle betraten, starrten sie mit offenem Mund auf das, was sie dort sahen. "Leute, was ist das denn?", fragte Lina. "Noah, du bist der Experte. Was denkst du?", richtete Leo die Frage an ihn. Noah analysierte die riesige Konstruktion und erwiderte: "Also, diese Kugel hat sicherlich einen Durchmesser von 100 Meter und in der Höhe der Äquator-Linie befindet sich ein Ringwulst, die nach meiner Schätzung 15 Meter aufträgt, in denen man Triebwerks-Ausgänge sieht. Also hat dieses Kugelraumschiff in der Breite einen Durchmesser von 130 Meter und in der Höhe von 100 Meter. Es steht auf gigantischen 6 Teleskopbeine. Nach meiner Meinung nach handelt es sich hier um ein Raumschiff." Alle starrten Noah verblüfft an. Mia brachte als Erste wieder Worte hervor: "Ich bin ganz deiner Meinung, Noah! Schaut euch die Färbung der Hülle an. Sie ist genauso dunkelblau wie bei den Fragmenten, die wir vorhin gesehen haben. Könnte es sein, dass sie hier über all die Jahre ein Raumschiff mit Alien-Technologie gebaut haben? Das ist einfach unglaublich!" Die Vorstellung, dass in dieser Forschungseinrichtung mit Alien-Technologie gearbeitet wurde, faszinierte sie alle. Als Mia bemerkte, dass die Gangway des Raumschiffs heruntergelassen war, konnte sie ihre Neugierde nicht mehr zurückhalten. "Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich werde mich im Raumschiff umschauen. Ich platze vor Neugierde!", verkündete sie aufgeregt. "Mia hat recht, wir sind alle voller Neugierde", stimmte Leo zu. "Also lasst uns das Raumschiff von innen erkunden. Immerhin haben wir noch eine Stunde Zeit, bevor wir von hier verschwinden müssen." Keiner der fünf konnte ahnen, dass dies ein großer Fehler war. Aber sie standen kurz davor, das größte Abenteuer ihres Lebens zu erleben – eine unvorstellbare Reise, die ihr Dasein für immer verändern würde.


Fortsetzung folgt

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