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April 2026

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Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
01.04.2026, 18:57 Uhr
Ersteller#1
Die drei Worte für April 2026 sind:
[list]
[*]Tupperware
[*]Fußmassage
[*]Sanduhr
[/list]

 
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
07.04.2026, 17:49 Uhr
#2
John saß mal wieder am Küchentisch und hatte einen dicken Wälzer in der Hand. Seine Sanduhr, durch die die blauen Körnchen rieseln, hatte er eben erst umgedreht und freute sich auf eine ungestörte Lesestunde mit dem Roman "Die unbeschwerliche Leichtigkeit einer Fußmassage". Während er vertieft in die ergreifende Geschichte einer Reflexzonenmasseurin war, griff er in eine Tupperware-Dose neben sich, in der von Mama handgefertigte Frikadellen lagen. »So lässt es sich aushalten...«, dachte John... wenn nicht gerade sein Bruder in die Küche gekommen wäre und wie ein Rohrspatz schimpfte.

Warum? Fragt John oder denkt es euch aus.^^
Jenny
Dabei seit Feb. 2019
08.04.2026, 08:26 Uhr
#3
Herr Freundlich war ganz außer sich vor Freude, seine reizende Nachbarin Frau Luni hatte ihn zu einer Tupperware Party eingeladen. Das ließ er sich als ausgewiesener Tupperware Fachmann nicht zweimal sagen. Er konnte es kaum erwarten, bis es Abend wurde und die Party steigen würde. Er schlüpfte in seinen besten Anzug, schnappte sich den Blumenstrauß, den er noch rasch bei Fleurop bestellt hatte und latschte rüber zu Frau Luni. Er schellte und dann öffnete sie die Türe, mit einem lächeln, das ihm den Atem raubte. Sie trug ein langes schwarzes Kleid mit tiefem Ausschnitt. Er konnte seinen Blick gar nicht von ihrem Dekolete lassen. Sie bat ihn herein und in der Wohnstube hockten noch etliche andere Frauen, eine schöner, als die andere. Er war eindeutig der Hahn im Korb. Dann stellte Frau Luni eine Sanduhr auf den Tisch und die erste der Damen stand auf und ging auf Herrn Freundlich zu, zog ihm die Schuhe und die Socken aus und verpasste ihm eine entspannende Fußmassage. Er war ein wenig erstaunt, doch ließ er es sich gerne gefallen. Dann, als die Sanduhr abgelaufen war, dreht Luni sie wieder und die nächste Dame erhob sich, sie zog ihm die Hose aus........lalalalaaaaaa Image
Fizzy Lemon
Dabei seit Jan. 2019
08.04.2026, 08:33 Uhr
#4
Laaaach
punktal
Dabei seit Apr. 2020
12.04.2026, 10:41 Uhr
#5
Herr Freundlich, ein stattlicher Mann, geht regelmäßig zur Fußpflege mit anschließender Fußmassage. Doch in diesem Monat hörte er etwas im Warteraum der  Legoklinik, was ihm zu denken gab. Er musste mit seiner neuen Legohündin Goldi hin, da ihr 2 Steinchen fehlten.
Das wurmte ihn derartig, dass er beschloss etwas dagegen zu unternehmen und etwas Einfacheres zu erfinden. Es ließ ihm keine Ruhe, ständig drehte er seine Sanduhr um, und danach tigerte er im Zimmer auf und ab.
Plötzlich ein Geistesblitz und er rief vollre entzücken: „ICH HAB´S! Künstliche Hornhaut für Augen kann aus Kollagen von Schweinen hergestellt werden. SO ein Schwachsinn!“
Er rief bei seiner Fußpflegerin an und machte sofort einen Termin aus. In einer Stunde kommt er dran. Also noch schnell duschen, chic anziehen, die Tupperwaren-Dose mit dem Sonnenstrahldeckel einpacken und los geht es. Fr. Marion sah ihn etwas verwirrt an, als er ihr die Dose in die Hand drückte. Er nickte nur und erklärte ihr den Sachverhalt. Schau´ns Frau Marion: „Die in der Forschung sind mal wieder zu kompliziert. Alles muss seit Neuem künstlich sein. Die spinnen doch. Ich sammle jetzt meine Hornhaut und knall die den Forschern aufn Tisch. Das kann doch net so schwer sein daraus das Passende zu machen. Wofür haben die denn studiert?“ Frau Marion lachte herzhaft und meinte etwas spöttisch: „Na gut, und ich werd schauen, dass ihr Hornhautabfall diesmal nicht gebröselt endet.“
Luni
Dabei seit Okt. 2024
12.04.2026, 14:40 Uhr
#6
Das Fenster zu Allem 

Herr Skintin saß bei einer Fußmassage im örtlichen Kosmetiksalon und philosophierte über Dies und Jenes, im Einklang mit den knetenden Bewegungen seiner Masseuse. 
Sein Blick war geradewegs auf ein großes Fenster vor ihm gerichtet und man konnte ihm regelrecht bei einer Dissoziation zusehen...

Was er auf der anderen Seite des Fensters sah war großartig. Einen tiefdunklen Raum gefüllt mit Sternen, nein Galaxien! Bunte Nebel, die wie im Stillstand aussahen, pulsierendes Licht eines Quasares und hier wie dort, klitzekleine Sterne, die sehr weit weg schienen.

Langsam löste sich sein dissoziativer Zustand etwas und er bekam den Impuls zu blinzeln. Nachdem er das tat, fand er sich in seinem Zuhause wieder, in Gedanken immernoch leicht gefesselt von der Aussicht des Fensters. 
Sein Blick fixierte eine Sanduhr, deren oberer Teil sich leerte. Als das letzte Sandkorn die Enge nach unten passierte, lösten sich auch seine Gedankenfesseln.
Er befand sich im Hier und Jetzt. Umgeben von seiner Frau und anderen Damen, die gerade ihre Tupperwarenparty beendeten. 

 
Skintin
Dabei seit Okt. 2025
12.04.2026, 15:12 Uhr
#7
Nach diesem Raubzug konnte Luni erst einmal eine längere Pause machen. Sie öffnete die winzige Tupperware-Dose, die ihre Beute zuverlässig vor Feuchtigkeit schützte. Mit ihren geschickten Fingern und langen Krallen hatte sie diese Aufgabe schnell erledigt und hielt ihre Beute oben mit den Händen, unten mit den Füßen fest. Langsam begann sie zu knabbern und drehte den Keks um seine eigene Achse. Mit der Präzision einer Sanduhr verschwand immer mehr von dem Keks zwischen ihren scharfen Vorderzähnen. Glücklich dachte sie, mehr kann sie nicht vom Leben verlangen... außer vielleicht noch eine Fußmassage...aber wer bot einer Maus so etwas an?

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